90 : 20 = 4,5

Hier gleich die Auflösung der Matheaufgabe: Wenn in 90 Spielminuten 20 Tore erzielt werden, dann fällt, Statistisch gesehen alle 4einhalb Minuten ein Treffer. So geschehen am Dienstag im Spiel des MSV gegen Ruhla United. Vor der prächtigen Kulisse von 153 Zuschauern war es über die gesamte Spielzeit ein völlig einseitige Partie. Ruhla United, unter anderen mit den ehemaligen MSV Kickern: Sascha Kremberg, Kevin Spittel, Robert Fischer, Piotr Kuczmarski und Justin Ludwig, hatte sich erst in diesem Jahr entschlossen von einer reinen Freizeitmannschaft sich in den Punktspielbetrieb zubegeben. Dementsprechend viel auch das Kräfteverhältnis aus. Die Tore für den MSV vielen wie am Fliesband, zu groß waren einfach die Unterschiede in der Technik, dem Tempo beim Passpiel und auch die konditionelle Überlegenheit. Positiv : United spielte absolut fair. Leider verletzte sich ein Spieler an der Schulter so schwer, dass der Krankenwagen geholt werden musste. Wir wünschen natürlich gute Besserung !!. Der MSV lies über die gesamt Spielzeit einfach nicht locker und schraubte das Ergebnis immer höher. So war es am Ende eine gute Trainingseinheit mit Testspielcharakter, in der und dies war dann doch das Wichtigste, keine Verletzung 5 Tage vor dem schweren Saisonstart bei Wacker Gotha II zubeklagen waren. 

Das Aufgebot: Constantin Marx, Jonas Brandau, Max Bruder (C), Dennis Voigt, Andy von Roda, Philipp Urban, Gerkö Tamas Leko, Mike Zimmermann, Lucas Andreas Braun, Jonas Mäurer, Max Hirschel, Maik Hirschel, Philipp Peterhänsel, Tim Möbius, Nils van den Brandt.

Die Tore: 1:0/10:0 Gerkö Tamas Leko (5./43.), 2:0 /16:0/19:0 Jonas Mäurer (6./73./85.) 3:0/6:0/7:0/11:0/17:0/18:0 Max Hirschel (9./23./34./45./75./77.),

4:0/9:0/13:0 Lucas Andreas Braun (13./38./52.), 5:0/8:0/15:0 Dennis Voigt (16./35./68.), 12:0 Nils van den Brandt (51.), 14:0 Andy von Roda (66.), 20:0 Philipp Urban (87.).

Schiri: Sabastin Kühm

Sieg beim Test gegen Wernshausen !

Beim verdienten 4:0 am Freitag in Schwallungen gegen Wernshausen verzeichnete der MSV im sechsten Vorbereitungsspiel seinen dritten Sieg. Dabei waren die Voraussetzungen durch das Fehlen von 8 Spielern ( ohne die Langzeitverletzten Fabian Brandau, Felix Hellmuth, Lucas Braun, dem frisch operrierten Yannik Peterhänsel mitgerechnet ) alles andere als optimal. So sah sie dann aus, die Startformation, die bis fast zum Ende durchspielen sollte: Keeper Philipp Jung, rechts Keeper Constantin Marx, Max Bruder und Gerkö Leko, links Philipp Urban, davor Philipp Peterhänsel, Marvin Pfohl, Johann Steffan, offensiv Maik Hirschel, Max Hirschel, sowie Jonas Mäurer. Auf der Ersatzbank hatten Sören Lämmerhirt und Trainer Renè Deubner – von Roda platz genommen. Durch sein zeitiges Anlaufen, dem rechtzeitigen Heraustreten aus der Abwehr und den daraus verbundenen Balleroberungen war der MSV gut im Geschäft. Der letzte Pass in die Spitze bzw. auf die Aussenbahnen war noch ein Tick zu ungenau. Philipp Urban hatte dann den ersten Abschluß, den Torhüter Erbe entschärfen konnte. Die MSV – Defensive hatte alles unter Kontrolle, auch weil Wernshausen viel zu ungenau agierte. Constantin lies auf seiner Seite nun mal garnichts zu. Mitte der ersten Hälfte stand Mosbach nicht mehr ganz so kompakt. Die SG kam deutlich besser in die Partie. Hier war es Philipp Jung, der mit zwei starken Paraden die Null hielt. Die Antwort hatte Max Hirschel, der knapp verzog. Mosbach dicke Chance zur Führung, hatten nach einer Ecke, zunächst Philipp Urban und Sekunden später Maik Hirschel, die beide den Ball nicht voll trafen. 

Trainer Renè Deubner stellte nach der Pause um. Philipp Peterhänsel rückte in die Abwehr, Gerkö Leko ins Mittelfeld, was sich als geschickter Schachzug herausstellen sollte. Gleich der erste Angriff brachte die Führung, als es für die Hausherren zuschnell ging. Über Gerkö und Jonas enteilete Johann, der präzise ins lange Eck traf (47.). Fortan übernahm Mosbach deutlich die Kontrolle. Gerkö zog die Fäden im Mittelfeld und die Chancen häuften sich. Zweimal Max Hirschel, Marvin Pfohl und Jonas Mäurer konnten aber kein Kapital daraus schlagen. Erst als Johann den Freistoß auf den Kopf von Max zirkelte, stand es nach 69 Minuten 2:0. Wernshausen schickte neues Personal auf den Rasen. Kurzzeitig gereit der MSV unter Druck, ohne dass es nun Philipp im Kasten die Schweißerlen auf die Stirn trieb. Constantin nahm Torjäger Reissig fast komplett aus der Partie und leitete mit seinem Pass das 3:0 ein. Hier lies Jonas geschickt passieren und Johann Steffan umkrufte nach Erbe und schob nach 82 Minuten ein. 60 Sekunden später unterläuft Wernshausens Defensive ein Lapsus, den nun Jonas eiskalt zum 4:0 nutzte. In der 85 Minute gab Trainer Renè Deubner für Marvin Pfohl noch seinen Einstand. Mosbach hielt bis zum Ende auch Konditionell die Partie offen und siegte so sicher, aber auch verdient mit 4:0. Wobei die Mannschaft auch über weite Strecken der Begegnung durchaus spielerisch zu überzeugen wusste.

Die nächste Partie bestreitet der MSV am Dienstag, den 5.8. ab 19.00 Uhr im Langetal gegen Ruhla United.

Kanter – Sieg im nächsten Test !

Torflut beim Testspiel – Mosbach feiert 10:1 Kantersieg! ⚫️⚪️
 
Im fünften Testspiel der Sommervorbereitung auf die Kreisoberligasaison 2025/26 zeigte der Mosbacher SV eine überzeugende Leistung und setzte sich deutlich mit 10:1 gegen den FSV Gräfenroda durch. Gegen den Vertreter aus der Kreisoberliga Mittelthüringen präsentierte sich der MSV spielbestimmend, kombinationsfreudig und effektiv im Abschluss.
Der Mosbacher SV übernahm vor heimischer Kulisse früh die Kontrolle und drückte dem Spiel von Beginn an seinen Stempel auf. Mit hohem Tempo und gut strukturiertem Offensivspiel stellte die Mannschaft den FSV Gräfenroda vor erhebliche Probleme. Immer wieder erspielte sich der MSV gefährliche Situationen über die Außenbahnen und kombinierte sich zielstrebig in Richtung gegnerisches Tor. Die frühe Dominanz zahlte sich schnell aus. Bereits nach zwölf Minuten führten die Mosbacher mit 3:0. Jonas Mäurer, der gleich doppelt traf, und Kapitän Maximilian Bruder ließen dem Gästetorwart hierbei keine Chance. Trotz der hohen Spielanteile verstand es die Mannschaft immer wieder, das Tempo zu drosseln und mit kontrolliertem Passspiel für Ruhephasen zu sorgen. So behielt das Team von Trainerduo Rene Deubner und Christian Lemmer die Übersicht und ließ den Gästen kaum Gelegenheit, sich aus der Umklammerung des Gastgebers zu befreien. In der 31. Spielminute gelang es Gräfenroda erstmals, die Defensive des MSV zu überwinden und auf 3:1 zu verkürzen. Doch die Antwort des Gastgebers ließ nicht lange auf sich warten. Philipp Urban (36´) und Johann Steffan (41´) egalisierten prompt den Anschlusstreffer des FSV und erhöhten auf 5:1. Mit diesem Ergebnis und einer mehr als ordentlichen Vorstellung im ersten Durchgang ging es für die Mosbacher anschließend in die Halbzeitpause.
 
Nach dem Seitenwechsel bot sich das gleiche Bild wie in Halbzeit eins. Mosbach blieb klar tonangebend, ließ Ball und Gegner unaufhörlich laufen und bestimmte das Geschehen mit hoher Passsicherheit und Spielfreude. Gräfenroda gelang es auch im zweiten Durchgang nicht, die offensive Wucht des MSV in den Griff zu bekommen. Die Schwarz-Weißen fanden immer wieder Lücken, agierten variabel im letzten Drittel und kamen so zu weiteren vielversprechenden Abschlusssituationen. Zwischen der 56. und 61. Spielminute sorgte Mosbach schließlich für die endgültige Entscheidung. Zunächst traf Maximilian Hirschel (56´), ehe Philipp Urban (59´) und Johann Steffan (61´) jeweils mit ihrem zweiten Treffer des Tages nachlegten und das Ergebnis weiter in die Höhe schraubten. Nur zwei Minuten später krönte Jonas Mäurer seinen starken Auftritt mit einem überlegt ausgeführten Freistoß und erzielte damit nicht nur das 9:1, sondern auch seinen bereits dritten Treffer an diesem Tag. In der 82. Minute trug sich auch Johann Steffan in die Liste der „Dreierpacktorschützen“ an diesem Tag ein und sorgte damit gleichzeitig für den, auch in der Höhe verdienten, 10:1 Endstand.
 
Trotz der teilweise deutlichen Niederlagen in den vergangenen drei Testspielen gegen höherklassige Landesklassenvertreter, hatte der MSV bereits bei diesen Auftritten gute Ansätze erkennen lassen. Gegen Gräfenroda folgte nun die verdiente Belohnung. Ein klarer Sieg, der das gezeigte Entwicklungspotenzial unterstreicht und der Mannschaft wichtigen Rückenwind für die verbleibenden Tage der Vorbereitung gibt.
 
Das Aufgebot: Constantin Marx, Maximilian Bruder (11´), Jonas Brandau, Johann Steffan (41´/61´/82´), Julian Bindel, Mike Zimmermann, Thomas Brandau, Philipp Urban (36´/59´), Christian Lemmer, Andy von Roda, Jonas Mäurer (6´/12´/63´), Maximilian Hirschel (56´), Philipp Jung, Maik Hirschel.