Thüringenligist zwei Nummern zu Groß !

Klare Angelegenheit in Ichtershausen – Arnstadt besiegt Mosbach mit 10:1
Thüringenliga gegen Landesklasse, Stadtverein gegen Dorfclub, ambitionierter Favorit gegen klaren Außenseiter, die Rollenverteilung zwischen dem SV 09 Arnstadt und dem Mosbacher SV 1911 war am Mittwochabend, dem 08. Juli 2026, bereits vor dem Anpfiff eindeutig. Dennoch stellte sich die Langetal-Elf im Rahmen der Saisonvorbereitung dieser anspruchsvollen Aufgabe und traf dabei gleichzeitig auf den ehemaligen Verein von Cheftrainer René Deubner. Dieser hatte beim letzten Aufeinandertreffen im Januar 2025 noch auf der Arnstädter Bank Platz genommen und den MSV in der Wintervorbereitung der Saison 2024/25 mit 13:0 bezwungen. Die Mosbacher wussten also sehr genau, welche Herausforderung sie in Ichtershausen erwarten würde.
Die Partie benötigte nicht lange, um Fahrt aufzunehmen. Bereits nach sechs Minuten gingen die Hausherren in Führung. Nach einem gefühlvollen Abschluss im Strafraum war Christian Haaß, der nach seiner Rückkehr zum MSV erstmals wieder zwischen den Pfosten stand, machtlos. Nur eine Minute später legte Arnstadt das 2:0 nach und unterstrich früh die eigene Qualität. Der Thüringenligist bestimmte das Geschehen nahezu nach Belieben, während sich Mosbach über weite Strecken auf die Defensivarbeit beschränken musste. Immer wieder galt es, die Angriffe der Gastgeber aufzunehmen, kompakt zu verschieben und die Situationen zu bereinigen. Zwar überließen die Arnstädter den Schwarz-Weißen phasenweise den Ball, doch dem MSV gelang es zunächst kaum, selbst offensive Akzente zu setzen oder für Entlastung zu sorgen. Auch in der Defensive zeigte sich Mosbach von der Überlegenheit der Arnstädter beeindruckt und zunehmend unter Druck gesetzt, sodass eigene Fehler den Gastgebern zusätzlich in die Karten spielten und diese immer wieder zum Toreschießen einluden. So gelang es Arnstadt in der 19. und 23. Minute erneut zu treffen und die Führung auf 4:0 auszubauen. Trotz des deutlichen Klassenunterschieds zeigte der MSV einige Male gute Ansätze und fand im Laufe der Partie auch vereinzelt Möglichkeiten, eigene Offensivaktionen zu entwickeln. Nach rund einer halben Stunde setzte dann Neuzugang Tomislav Renic ein erstes offensives Ausrufezeichen. Sein technisch sauberer Abschluss aus der Distanz flog in hohem Bogen auf das Arnstädter Tor und konnte vom Schlussmann der Gastgeber gerade noch über die Latte gelenkt werden. In der 39. Spielminute legte Arnstadt dann den nächsten Treffer nach, doch mit dem Tor zum 5:0 sollte der erste Durchgang noch nicht beendet sein. Wenige Augenblicke vor dem Halbzeitpfiff setzte sich Mannschaftskapitän Lucas Braun stark in Szene. Der Offensivspieler ließ im Strafraum gleich drei Gegenspieler stehen, zog von der linken Seite nach innen und schloss gefährlich ab. Doch erneut zeigte der Arnstädter Schlussmann seine ganze Klasse und verhinderte mit einer starken Parade den Mosbacher Ehrentreffer in der ersten Halbzeit. Man musste kein Experte sein, um zu erkennen, dass an diesem Tag zwei Mannschaften aufeinandertrafen, zwischen denen ein deutlicher Klassenunterschied bestand. Arnstadt diktierte das Geschehen, erspielte sich Chance um Chance und ließ den Ball immer wieder gefährlich Richtung Mosbacher Tor laufen. Der MSV hatte einige gute Phasen und zeigte immer wieder ordentliche Ansätze, agierte in der einen oder anderen Situation jedoch nicht konsequent genug. Offensiv blieben die Schwarz-Weißen zudem weitestgehend harmlos und konnten sich nur an wenigen gelungenen Aktionen aufrichten, was angesichts des Gegners aber auch erwartbar war.
Auch im zweiten Durchgang änderte sich am grundsätzlichen Bild der Partie wenig. Die Hausherren gaben weiterhin den Takt vor, während Mosbach vor allem mit Defensivarbeit beschäftigt war und nur selten für eigene Akzente sorgen konnte. Fünf Minuten nach Wiederanpfiff setzte Arnstadt seine Dominanz fort und konnte die Führung innerhalb kürzester Zeit weiter ausbauen. Gleich dreimal fand der Ball binnen vier Minuten den Weg ins Mosbacher Tor, wodurch der MSV nun einem 8:0-Rückstand hinterherlief. Mit langen Bällen versuchte der MSV in der Folge noch ein- oder zweimal, gefährlich in Richtung gegnerischen Strafraum zu gelangen, verpasste es dort jedoch, konsequent zu Ende zu spielen. Eine der gefährlichsten Abschlussmöglichkeiten der zweiten 45 Minuten hatte Maximilian Hirschel, dessen Schuss nur knapp am rechten Torwinkel vorbeirauschte. Auch Tomislav Renic sorgte im zweiten Durchgang noch zweimal für Gefahr, wurde in beiden Situationen jedoch entscheidend am Abschluss gehindert. In der 69. und 73. Minute legte der SV 09 Arnstadt dann zwei weitere Treffer nach und stellte damit einen zweistelligen Spielstand her. Kurz vor dem Abpfiff durfte schließlich auch der MSV noch einmal jubeln. Nach einem geduldigen und ruhigen Spielaufbau über mehrere Stationen gelangte der Ball kurz vor dem Strafraum zu Felix Hellmuth. Dieser nahm Tempo auf, zog mit hoher Geschwindigkeit in den Strafraum und vollendete eiskalt mit einem flachen Abschluss ins rechte untere Eck zum 10:1-Endstand.
Ein weiterer Test liegt hinter der Mannschaft, mit einem Ergebnis, das an diesem Tag nicht nur zweitrangig, sondern angesichts der Rollenverteilung beider Teams und des deutlichen Klassenunterschieds bereits im Vorfeld so zu erwarten war. Gegen einen ambitionierten Thüringenligisten stand für den MSV vor allem im Vordergrund, weitere Spielpraxis zu sammeln und die nächsten Schritte in der Vorbereitung zu gehen. Nach zwei Trainingseinheiten und zwei Testspielen befindet sich das Team noch am Anfang der Vorbereitung und wird in den kommenden Wochen weiter intensiv daran arbeiten, sich bestmöglich auf den mit viel Vorfreude, Spannung und Neugier erwarteten Start in die Landesklasse vorzubereiten. Die nächste Gelegenheit dazu bietet sich bereits am Sonntag, den 12. Juli 2026. Dann trifft unsere Mannschaft um 15 Uhr auf dem Sportplatz in Wutha-Farnroda im nächsten Vorbereitungsspiel auf den ESV Hönebach und möchte den nächsten Schritt mit Blick auf die kommende Landesklasse-Saison gehen.
Die Startaufstellung:
Christian Haaß, Lucas Braun, Tomislav Renic, Guido Kehr, Maximilian Hirschel, Niklas Räsner, Luca Lippold, Dennis Voigt, Dominik Stöber, Jonas Mäurer, Felix Hellmuth (90‘)
Die Ersatzbank:
Sören Lämmerhirt, Jonas Brandau, Tim Möbius, Maik Hirschel
Die Wechsel:
*Die Wechsel werden erst mit Beginn der Pflichtspiele hier aufgeführt, da in Testspielen die Möglichkeit besteht, dass Spieler mehrfach ein- und ausgewechselt werden können.
Zuschauer: k.A.

Niederlage im ersten Test !

Früher Härtetest, wertvolle Erkenntnisse – MSV unterliegt Gera im ersten Vorbereitungsspiel
Zum Auftakt der Sommervorbereitung, am Sonntag dem 5. Juli 2026, wartete auf den Mosbacher SV direkt ein Gegner mit klangvollem Namen. Dass es sich dabei mit der BSG Wismut Gera um einen Verein handelte, gegen den vor rund 50 Jahren ein Aufeinandertreffen kaum vorstellbar gewesen wäre, verlieh dieser Partie eine besondere Note, auch wenn es sich letztlich „nur“ um ein Testspiel handelte. Für beide Mannschaften war es die erste Standortbestimmung der noch jungen Vorbereitung auf die neue Landesklassensaison, die erst in der vergangenen Woche begonnen hatte. Ein Blick in die Vereinsgeschichte zeigt schnell, dass die BSG in der Landesklasse eigentlich unter ihrem historischen Hintergrund spielt. Über mehrere Jahrzehnte hinweg kam Gera auf insgesamt 35 Jahre in der DDR-Liga und stand zudem sechs Spielzeiten in der DDR-Oberliga.
Da der Sportplatz im Langetal in diesem Sommer saniert wird, wurde das Spiel ebenso wie die weiteren Heim-Testspiele nach Wutha-Farnroda verlegt. Entsprechend bot sich ein ungewohntes Bild, als am Sonntag um 14 Uhr der Anpfiff ertönte und die rund 170 Zuschauer nicht im Langetal, sondern im Nachbarort vor den Toren Mosbachs den ersten Test des MSV verfolgten. Das Spiel begann wie im Vorfeld erwartet mit viel Ballbesitz für die Gäste aus Gera. Der diesjährige Absteiger aus der Thüringenliga ließ den Ball sicher und geduldig durch die eigenen Reihen laufen. Mosbach stemmte sich gegen diese Ballbesitzphasen, bot wenig Räume und agierte in den Zweikämpfen sehr zielstrebig, sodass Gera in den ersten 20 Minuten nur wenige hochkarätige Torchancen verzeichnen konnte. Mosbach ließ sich von diesen Ballbesitzphasen des Gegners keineswegs einschnüren und konnte ebenfalls mehrfach für Entlastung sorgen, indem der Ball ruhig von einer Station zur nächsten gespielt wurde. Zwingende Aktionen vor dem gegnerischen Tor blieben jedoch noch aus, da häufig der letzte Pass fehlte oder zu ungenau gespielt wurde. Zudem gelang es den Gästen aus Gera immer wieder, die Angriffsbemühungen der Mosbacher durch energisches Verteidigen bereits weit vor dem eigenen Tor zu unterbinden. In der 23. Minute geriet der MSV dann doch in Rückstand. Nachdem ein gefährlicher Angriff im Mosbacher Strafraum gerade noch geklärt werden konnte, gelang es Wismut Gera, den Ball erneut scharf zu machen. Die Flanke von der Außenbahn fand zentral vor dem Tor einen Geraer Abnehmer, der per Kopf das 0:1 für seine Mannschaft erzielte. Nur vier Minuten später konnte Gera auf 0:2 erhöhen. Nach einem Standard, den Constantin Marx noch abwehren konnte, kam erneut ein Spieler der Gastmannschaft frei vor dem Tor zum Kopfball und verwandelte den Abpraller zum 0:2. Mosbach zeigte daraufhin eine sehr ordentliche Reaktion. Man verfiel nicht in Hektik, behielt einen kühlen Kopf und verzeichnete nun auch die ersten konkreten Annäherungen in Richtung Tor. So scheiterte beispielsweise Neuzugang Niklas Räsner, der ebenso wie die anderen Neuzugänge Guido Kehr, Dominik Stöber und der an diesem Tag sehr aktive Tomislav Renic in der Startelf stand, aus kurzer Distanz nur knapp am heraus eilenden Gästetorhüter. Wenig später bot sich auch Luca Lippold eine ganz ähnliche Gelegenheit, diesmal allerdings auf der linken Seite im gegnerischen Strafraum, wo der Geraer Torhüter im allerletzten Moment zupackte und den Ball sicherte. Mit einem 0:2-Rückstand, aber durchaus positiven Eindrücken, trat der MSV den Gang in die Kabine an.
Mosbach erwischte zu Beginn der zweiten Halbzeit keinen guten Start. Fehlpässe häuften sich und Ungenauigkeiten im eigenen Spiel nahmen zu, was jedoch nur allzu verständlich war, da bereits am Vortag eine sehr laufintensive Trainingseinheit absolviert wurde. Mit zunehmender Spielzeit merkte man den MSV-Akteuren entsprechend die schweren Beine an. So konnte Gera kurz nach Wiederanpfiff einige hohe Ballgewinne verzeichnen, von denen einer bereits in der 52. Minute zum 0:3 führte. Ein Geraer wurde am rechten Strafraumrand freigespielt, drehte technisch sauber auf und schloss überlegt und wuchtig ab. Die Mannschaft verstand es dennoch, den Zugriff auf die Partie nicht zu verlieren. Zwar blieben eigene Torchancen eher Mangelware, dennoch blieb der MSV mit einigen Ballbesitzphasen, einem ordentlichen Stellungsspiel und der einen oder anderen Annäherung in Richtung Tor weiterhin aktiv am Spiel beteiligt. Auch in der zweiten Halbzeit war es wieder Niklas Räsner, der für Gefahr vor dem Tor der BSG sorgte, auch wenn sein Abschluss im Strafraum am Ende doch deutlich am rechten Winkel vorbeistrich. In der 89. Minute setzte Wismut Gera dann den Schlusspunkt der Partie. Ein Fehlpass im Aufbauspiel der Mosbacher wurde von den Gästen konsequent ausgenutzt und mit dem Treffer zum 0:4 gnadenlos bestraft. Danach passierte nicht mehr viel und der MSV kann, trotz der deutlichen Niederlage, auf einen ersten, gelungenen Test in der Vorbereitung auf die Debütsaison in der Landesklasse zurückblicken.
Trainerteam und Mannschaft haben in diesem Spiel viele Punkte gesehen, die in den kommenden Wochen angegangen werden müssen, aber auch viel Positives und Potenzial war erkennbar. Zudem fügten sich die Neuzugänge nahtlos in die Mansnchaft ein und machten allesamt einen durchweg guten Eindruck. Der nächste Test lässt nicht lange auf sich warten. Bereits am Mittwoch gastiert der Mosbacher SV beim Ex-Club von Cheftrainer René Deubner. In Ichtershausen rollt um 19 Uhr der Ball gegen den SV 09 Arnstadt, der als Vertreter der Thüringenliga ein weiterer echter Härtetest für die Schwarz-Weißen werden wird.
Die Startaufstellung:
Constantin Marx, Jonas Brandau, Tomislav Renic, Guido Kehr, Niklas Räsner, Tobias Kiesel, Marcus von Roda, Luca Lippold, Dennis Voigt, Dominik Stöber, Jonas Mäurer
Die Ersatzbank:
Maximilian Hirschel, Tim Möbius, Christian Haaß, Felix Hellmuth
Die Wechsel:
*Die Wechsel werden erst mit Beginn der Pflichtspiele hier aufgeführt, da in Testspielen die Möglichkeit besteht, dass Spieler mehrfach ein- und ausgewechselt werden können.
Zuschauer: 170
 
 

Pokalauslosung und Spielplan für die Saison stehen !

In der Qualirunde des Thüringenpokals hat der MSV ein Auswärtslos gezogen. Zum dritten Mal duelliert sich die Mannschaft mit dem SC 1918 Großengottern. 2022 unterlag man im Langetal mit 2:3, ein Jahr darauf setzte es ein 0:9. Die Ansetzung erfolgt zwischen dem 24.7 bis 26.7.2026.

 

Unterdessen ist auch der Spielplan für die Landesklasse herausgekommen. Hier startet die Mannschaft am 2.8. mit den Heimspiel gegen Wacker Bad Salzungen.

 

 

 

Noch ein Neuer fürs Langetal !

Internationale Erfahrung fürs Langetal – Tomislav Renic kommt zum MSV
Der nächste Neuzugang bringt eine Vita mit, die im Thüringer Amateurfußball nicht alltäglich ist.
Mit Tomislav Renic wechselt ein hochkarätiger Offensivspieler vom FC Eisenach ins Langetal und verstärkt künftig den Mosbacher SV 1911.
Tomislav blickt auf eine beeindruckende fußballerische Laufbahn zurück. In seiner Jugend war er unter anderem für den FC Rot-Weiß Erfurt und den FSV Zwickau aktiv. Zudem gehörte er zum Kader der kroatischen U19-Nationalmannschaft und sammelte dort wertvolle internationale Erfahrungen.
Auch im Männerbereich führte ihn sein Weg bereits zu mehreren ambitionierten Vereinen. Für den FC Eisenach, den ASV Dachau in der bayerischen Landesliga Südost, den FSV Eintracht Eisenach und die SG Wildeck lief Tomislav bereits auf, ehe er zuletzt erneut das Trikot des FC Eisenach trug. Dabei sammelte er reichlich Erfahrung in der Thüringenliga und der Landesklasse. Diese Qualitäten möchte er fortan auch beim MSV einbringen.
Für den MSV wird Tomislav künftig mit der Rückennummer 8 auflaufen.
Herzlich willkommen in Mosbach, Tomislav! Wir freuen uns sehr, dass du dich für den MSV entschieden hast und wünschen dir eine erfolgreiche, verletzungsfreie und hoffentlich auch torreiche Zeit im Langetal!