3 Punkte aus der Puppenstadt !

Kreisoberliga – Saison 2025/26

14. Spieltag, Samstag, der 29.11.2025

FSV Waltershausen – Mosbacher SV 1911

1:5 (1:1)

Zuschauer: 111

Die 41 mitangereisten MSV – Fans werden diese Partie wohl noch lange in Erinnerung behalten. Hast Du als Mannschaft einen rabenschwarzen Tag, dann musst Du damit klarkommen. Hat der Spielleiter einen solchen, dann schaukelt sich eine faire Partie zu einer teilweise hitzigen Auseinandersetzung hoch, in der Schiri Peter völlig konfuse Entscheidungen trifft. Nur ein Beispiel: Bei Einwurf des MSV wird auf Abseits erkannt !!.

Auf dem kleinen engen Kunstrasenplatz musste Trainer Rene Deubner erneut auf eine dünn besetzte Wechselbank schauen, auf dieser hatte auch Co – Trainer Christian Lemmer Platz genommen. Das Spiel war noch keine Minute alt, als Nils van den Brandt im Strafraum – hör und sichtbar – von den Beinen geholt wird. Der MSV schaut sich völlig verdutzt an, als der Pfiff ausblieb. Fortan betreiben beide Teams ein hohes Anlaufen. Die Gäste stehen sicher im Abwehrverbund, im Mittelfeld arbeiten Andy von Roda und Nils gegen Döll bzw. Wiecha energisch. So bekommt Mosbach Zugriff auf das Geschehen, wobei noch zu hektisch agiert wird. Die ersten Abschlüsse von Jonas Mäurer, Andy, Dennis Voigt kann Keeper Lauer entschärfen oder verfehlen ihr Ziel. Der FSV kommt über seine Offensiven Machleb und Knauf. Hier müssen besonders Philipp Urban und Maximilian Bruder permanent auf der Hut sein. Dann schnappt das hohe Pressing der Gäste zu. Die FSV – Abwehr wird ausgehebelt, so läuft Jonas auf Torhüter Lauer zu und jagt die Kugel über den Winkel (19.). Maximilians Hirschels absolut korrekte Balleroberung sieht Schiri Peter als gelbwürdiges Foul an, was noch Folgen haben sollte. Die Hausherren kommen in den Konter, hier vereiteln Philipp und Dennis im Verbund schlimmeres (24.). Der agile Felix Hellmuth bringt die Hereingabe, die gerade noch zur Ecke befördert wird. Diese bringt Andy von Roda so tückisch in den Fünfer, dass Miecha unter Bedrängnis von Max Hirschel das Leder ins eigene Tor zur Führung für den MSV lenkt (27.). Kurz darauf verletzt sich Max Bruder und muss nach 33 Minuten durch Jonas Brandau ersetzt werden. Jonas geht auf die rechte Abwehrseite, Marcus von Roda rückt nach innen. Schiri Peter entscheidet dann, wie Eingangs bemerkt, bei Einwurf Mosbach auf Abseits. So ganz ruhig ist es auf dem Platz nun nicht mehr. Die Zweikämpfe werden aggressiver geführt. Der MSV steht anschließend einen Tick zu weit von seinen Gegenspielern, so kommt Machleb zum Abschluss, der zum Glück aus Gästesicht den langen Pfosten verfehlt (38.). Der Abschluss von Dennis und der Freistoß von Andy verfehlen um Haaresbreite ihr Ziel. Eine starke Einzelaktion von Miecha an der Mittellinie leitet den Ausgleich ein. Sein Pass in die Schnittstelle kann Knauf aufnehmen und stellt fast mit dem Pausenpfiff auf 1:1 (44.). 

Waltershausen kommt besser in die Hälfte Zwei. Die Gäste geraden unter Druck, ohne dass nun richtig große Aufgaben auf Keeper Constantin Marx zu rollten. Bei Dölls Schuss ist Consti zur Stelle und pariert stark (55.). Dann kam die „Zeit“ vom Schiri. Fast im Minutentakt holte sich der Gast die gelben Karten ab. Selbst für kleinste Vergehen gab es den Karton. Waltershausens Machleb, ebenfalls aus Hälfte Eins verwarnt, spielt Foul. Schiri Peter: denk daran Du hast schon Gelb. Das Ganze vor den MSV – Fans. Minuten später bleibt ihm nun keine andere Wahl und schickt Waltershausens Angreifer mit Gelb/Rot vom Platz (62.). 120 Sekunden darauf: Freistoß MSV. Max Hirschel will den Ball holen und wird dabei fast an der Außenlinie auf den Fuß getreten. Konsequenz: Wegen unsportlichen Verhalten, sprich Schwalbe, wird Max mit Gelb/Rot vom Platz gestellt. Die logische Folge: Hektik, aber richtig. Die Kartenflut bleibt. Der nun entstandene Platz auf dem Feld spielt dem Gast voll in die Hände und nutzt dies rigoros aus. Waltershausens Ballverlust führt zum Konter, den Lucas Braun eiskalt zum 2:1 ausnutzt (73.). Der Treffer zeigt deutliche Wirkung bei den Grün- Weißen. Das enorme Tempo nach der Pause rächt sich jetzt. Philipp Urban setzt zum Solo an, in seine Hereingabe fliegt vor dem einschussbereiten Nils, Abwehrspieler Schwabe und überwindet seinen eigenen Keeper zum 3:1 nach 76 Minuten. Mosbach bleibt dran. Waltershausen öffnet im Zentrum die Räume. Jonas und erneut Lucas lassen sich die von Andy perfekt aufgelegten Chancen nicht nehmen und stellen innerhalb von 4 Minuten (80./84.) auf 5:1. 

 Ob am Ende zu hoch ?, ja, aber der Sieg geht völlig in Ordnung. Allen Widerständen zum trotz hat sich der MSV mit dem Dreier die Herbstmeisterschaft gesichert. Glückwunsch an die komplette Mannschaft und ihrem Trainerteam !

Das Aufgebot: Constantin Marx, Marcus von Roda, Maximilian Bruder (C), Dennis Voigt, Philipp Urban, Andy von Roda, Lucas Andreas Braun, Nils van den Brandt, Felix Hellmuth, Jonas Mäurer, Maximilian Hirschel.

Die Wechselbank: Sören Lämmerhirt (Tor), Jonas Brandau, Maik Hirschel, Christian Lemmer. 

Die Wechsel: Jonas Brandau für Maximilian Bruder (33.), Maik Hirschel für Nils van den Brandt (85.), Christian Lemmer für Philipp Urban (89.).

Die Tore: 0:1 Kacper Wiecha (EGT/27.), 1:1 Tim Knauf (44.), 1:2/1:5 Lucas Andreas Braun (73./84.), gesamt 11, 1:3 Luca Schwabe (EGT/76.), 1:4 Jonas Mäurer (80.), gesamt 6.

Die Zuschauer: 111

Das Kollektiv: Johannes Christian Peter, Yousef Alhusaini, Fabian Thiel.

Jonas Mäurer bejubelt das 4:1. Bild von Max Bischof. Danke dafür!

3 Punkte bleiben im Langetal !

Kreisoberliga – Saison 2025/26

13. Spieltag, Samstag, der 15.11.2025

Mosbacher SV 1911 – SG SV Hötzelsroda

3:0 (1:0)

Zuschauer 119

Gegen die zur Zeit beste Mannschaft aus dem Stadtgebiet Eisenachs, behält der MSV am Ende sicher und verdient die drei Punkte zu Hause.

Drei Treffer, drei Torschützen & drei Punkte – Mosbach feiert überzeugenden Heimsieg gegen die SG Hötzelsroda
 
Nach dem hart erkämpften 1:2-Arbeitssieg in Geismar gegen die SG SV Borsch II wartete auf den Mosbacher SV am Samstag, den 15. November, keineswegs ein leichterer Prüfstein. Mit der SG Hötzelsroda stand ein Gegner auf dem Programm, der vor dieser Begegnung verdient auf dem fünften Tabellenplatz rangierte und zuletzt mit einem eindrucksvollen 6:1-Sieg über Wacker Gotha II ein kräftiges Ausrufezeichen gesetzt hatte. Es war also absehbar, dass wiederum eine disziplinierte und zielstrebige Vorstellung des MSV nötig sein würde, um die Punkte im Langetal zu behalten. Das Spiel begann zunächst etwas zerfahren. Vieles spielte sich im Mittelfeld ab und die Mosbacher Angriffsbemühungen wurden immer wieder frühzeitig von der SG Hötzelsroda gestört. Zwar behielt man im Großen und Ganzen die Kontrolle über das Spielgeschehen, aber es fehlte in dieser Phase dennoch an einem richtigen Spielfluss. Nach nur sieben Minuten nutzte Mosbach eine Standardsituation und die kurzzeitige Unorganisiertheit der Gäste und ging frühzeitig in Führung. Bis zum Ende der Halbzeit zeichnete sich ein ähnliches Bild ab. Zwar hatte Mosbach ein Übergewicht in Ballbesitz und Torschüssen, doch Großchancen und wirklich gefährliche Strafraumszenen blieben größtenteils Mangelware. In der zweiten Halbzeit zeigte sich der MSV deutlich offensivfreudiger. Viele Chancen wurden herausgespielt, die jedoch oft nur um Haaresbreite das Ziel verfehlten. Vor allem verstand es die Mannschaft aber, die Angriffe der Gäste weitgehend zu unterbinden, sodass man Angriffe der SGH oft schon im Keim ersticken konnte. So entwickelte sich zunehmend ein Spiel, das immer stärker in die Kontrolle des Mosbacher SV wanderte. Am Ende durfte man mit zwei weiteren Treffern durch Nils van den Brandt und Philipp Urban einen verdienten 3:0-Heimsieg bejubeln.
 
Die ersten fünf Minuten dieser Partie zeigten sofort, welches intensive Spiel den Mosbacher SV erwartete. Beide Mannschaften rieben sich zunächst in zahlreichen Zweikämpfen im Mittelfeld und in der Nähe des Strafraums auf, sodass Mosbach in der Anfangsphase vor allem damit beschäftigt war, gegen diese Intensität anzukommen, was der Mannschaft auch über die gesamten 90 Minuten hinweg gelang. Nach diesem ersten „Abtasten“ gelangen dem MSV immer mehr Vorstöße in Richtung Hötzelsrodaer Tor. Immer wieder war es Linksverteidiger Philipp Urban, der den Ball nach vorne trieb. So auch in der siebten Minute, als einer seiner gefährlichen Vorstöße von der Gastmannschaft nur durch ein Foul gestoppt werden konnte. Dennis Voigt übernahm die Verantwortung für den fälligen Freistoß und nutzte sowohl die Unaufmerksamkeit der Hötzelsrodaer Mauer als auch die des Torwarts aus. Dennis‘ Schuss schlug rechts im Tor ein, während der SGH-Schlussmann, noch in der linken Ecke stehend und seine Mauer instruierend, in diesem Moment nur überrascht zusehen konnte, wie der Ball ins eigene Netz ging. Dieser frühe Führungstreffer verlieh dem MSV deutlich mehr Selbstbewusstsein und Entschlossenheit in seinen Aktionen. Bis zur Pause behielt man die Spielkontrolle, auch wenn zwingende Torraumszenen zu diesem Zeitpunkt größtenteils ausblieben. An der einen oder anderen Stelle hatte man zwar durchaus die Möglichkeit, das Ergebnis zu erhöhen, doch alles in allem war die erste Halbzeit eher ereignisarm, was wirklich gefährliche Abschlüsse auf das Tor der Gäste anging. So ging man auch nicht unzufrieden in die Halbzeitpause. Auch wenn mit der 1:0-Führung noch lange nichts entschieden war, zeigte die Mannschaft auf dem Platz große Präsenz in den Zweikämpfen und bewies Geduld, selbst wenn die Tore zur Spielentscheidung bis dahin noch ausblieben.
 
Im zweiten Spielabschnitt trat der Mosbacher SV nun deutlich zwingender in seinen Offensivaktionen auf. Zudem gelang es, die in der ersten Halbzeit noch teilweise gefährlich wirkenden Angriffe der Gäste immer wieder frühzeitig zu unterbinden. So sorgte man, trotz einer engagierten Leistung der SG Hötzelsroda, zunehmend dafür, dem Spiel den eigenen Stempel aufzudrücken. Lucas Braun, der sich rechts im gegnerischen Strafraum behaupten und zum Abschluss kommen konnte, verpasste mit einem gut getretenen Schuss auf das lange Eck nur knapp den Treffer zum 2:0. In dieser Szene konnte nur der Pfosten Schlimmeres für Hötzelsroda verhindern. Auch Felix Hellmuths Schuss im Strafraum verfehlte nur knapp das 2:0. Der Ball wurde vom am Boden liegenden Nils van den Brandt noch gefährlich abgefälscht, ging aber letztendlich knapp am Tor vorbei. In der 61. Minute sorgte ein von Andy von Roda getretener Eckball auf den kurzen Pfosten dafür, dass Nils van den Brandt den Ball per Kopfverlängerung ins gegnerische Tor brachte und so nun doch die verdiente 2:0-Führung erzielte. Sollten zu diesem Zeitpunkt noch Zweifel am Heimsieg der Mosbacher bestanden haben, räumte dieser Treffer sie endgültig aus dem Weg. Mit der zwei-Tore-Führung im Rücken spielte der MSV nun umso befreiter auf und ließ Hötzelsroda kaum Raum zur Entlastung. Den Schlusspunkt dieser Partie setzte Philipp Urban mit seinem bereits siebten Saisontreffer in der Kreisoberliga. Nach einem grandios vorgetragenen Angriff über die linke Seite erfolgte eine Seitenverlagerung über Johann Steffan auf Lucas Braun, der die Übersicht behielt und den Ball in die Mitte zu Philipp Urban spielte. Dieser brachte das Leder in der ersten Minute der Nachspielzeit unhaltbar für den SGH-Torwart im Tor unter.
Nach dem Abpfiff waren sich alle einig: Dieser Sieg für den Mosbacher SV ging absolut in Ordnung. Wie schon in den vergangenen Wochen zeigte die Mannschaft eine sehr reife Leistung, ließ sich trotz der ordentlichen Gegenwehr der SG Hötzelsroda nicht aus der Ruhe bringen und schaffte es erneut, ihren Spielstil konsequent durchzuziehen. Der damit verbundene siebte Sieg in Folge zeigt zudem, wie gefestigt die Mannschaft des MSV in der aktuellen Saison agiert.
Dem spielfreien Wochenende in der nächsten Woche folgen noch zwei Partien. Am 29.11.2025 um 14 Uhr steht das Auswärtsspiel beim Landesklassenabsteiger FSV Waltershausen an und am ersten Dezemberwochenende (07.12.2025 um 14 Uhr) empfängt Mosbach im letzten Heimspiel dieses Jahres die Zweitvertretung der SG FC Schweina-Gumpelstadt. Für diese beiden letzten Spiele der Hinrunde gilt es, den Fokus und die Leidenschaft hochzuhalten, um das Weihnachtsfest als ungeschlagener Tabellenführer feiern zu können.
 
Das Aufgebot: Constantin Marx, Marcus von Roda, Maximilian Bruder (C), Dennis Voigt, Philipp Urban, Andy von Roda, Mike Zimmermann, Lucas Andreas Braun, Jonas Mäurer, Felix Hellmuth, Nils van den Brandt.
 
Die Ersatzbank: Sören Lämmerhirt (Tor), Julian Bindel, Jonas Brandau, Tim Möbius, Mike Klimpke, Johann Steffan, Marvin Pfohl.
 
Die Wechsel: Johann Steffan für Mike Zimmermann (46.), Julian Bindel für Marcus von Roda (54.), Jonas Brandau für Nils van den Brandt (66.), Tim Möbius für Andy von Roda (71.), Mike Klimpke für Felix Hellmuth (81.).
 
Die Tore: 1:0 Dennis Voigt (7.), gesamt 5, 2:0 Nils van den Brandt (61.), gesamt 6, 3:0 Philipp Urban (90+1), gesamt 7.
 
Die Zuschauer: 119, macht bei 6 Heimpartien 1234 – im Schnitt 205.
 
Das Kollektiv: Max Graf, Reiner Eichenberg, Nick Schuch.
 
 
In dieser Szene verwandelt Nils van den Brandt die Ecke von Andy von Roda zum 2:0
 

Arbeitssieg bei der Verbandsliga – Reserve !

Kreisoberliga – Saison 2025/26

12. Spieltag, Samstag, der 8.11.2025

SG SV Borsch II – Mosbacher SV

1:2 (1:1)

Zuschauer: 50

So wie in den letzten Jahren fast immer, wurde es ein enges Spiel gegen die zweite Vertretung der Verbandsligamannschaft von Borsch, in dem der MSV mit seinen klaren Chancen schluderte und so bis zum Ende um die 3 Punkte bangen musste.

Niemand stoppt den MSV – Mosbach triumphiert auch gegen Borsch II
 
Auswärtsspiele in der Kreisoberliga gegen die SG SV Borsch II waren für den Mosbacher SV in den vergangenen Jahren stets eine schwierige Angelegenheit. Bei den letzten drei Begegnungen in der Rhön kam der MSV nicht über ein Unentschieden hinaus (2:2, 2:2 & 1:1). Ein Blick in die Statistik zeigt zudem, dass der letzte Sieg in der Kreisoberliga auswärts bei der Spielgemeinschaft aus Borsch bereits vier Jahre zurück liegt. Grund genug für die Mosbacher, diese „Negativserie“ endlich zu durchbrechen, um damit gleichzeitig weiterhin den Ton in der Kreisoberliga Westthüringen angeben zu können. Das erwartet schwere Auswärtsspiel am Samstag, den 08.11.2025, begann mit einer dominanten ersten Halbzeit der Mosbacher. Schon früh ergaben sich aussichtsreiche Chancen für den MSV, die zunächst jedoch ungenutzt blieben. Nach etwas mehr als einer halben Stunde konnte sich Mosbach für den Aufwand belohnen und in Führung gehen. Nur wenige Augenblicke später gelang Borsch überraschend der Ausgleich in einer Partie, die in der ersten Halbzeit vom Mosbacher SV dominiert wurde. In der zweiten Halbzeit neutralisierten sich beide Mannschaften weitgehend, sodass das Spiel zerfahren verlief und kaum Großchancen auf beiden Seiten entstanden. Der MSV blieb jedoch dran und konnte die 1:2-Führung erzielen, die eine Phase einleitete, in der Mosbach immer wieder defensiv gefordert war und nun vor allem durch Konter Nadelstiche setzen musste. Am Ende brachte Mosbach dieses umkämpfte Ergebnis über die Zeit und durfte sich über drei weitere, nicht unverdiente, Punkte freuen.
 
Mosbach startete schwungvoll in die Partie und setzte die Hausherren von Beginn an unter Druck. Bereits nach wenigen Minuten ergaben sich die ersten vielversprechenden Chancen für die Elf aus dem Langetal. Nils van den Brandt tauchte frei vor dem Borscher Tor auf, scheiterte jedoch am Torhüter. Mosbach blieb weiterhin tonangebend und drängte die Gastgeber in den ersten 10–15 Minuten vehement in die eigene Hälfte zurück. Folglich konnte Borsch zu diesem Zeitpunkt kaum gefährliche Torchancen verbuchen. Über die Außenbahnen kam der MSV immer wieder gefährlich vor das Tor und schuf mehrere aussichtsreiche Möglichkeiten, die die klaren Spielanteile unterstrichen. Nach 32 Minuten belohnte Philipp Urban die Bemühungen seiner Mannschaft. Nachdem die Spieler der Hausherren nach einem fairen Zweikampf vergeblich auf den Pfiff der Schiedsrichterin warteten, nutzte Lucas Braun die Gelegenheit, trieb den Ball bis auf die Grundlinie und schlug eine Flanke in den Strafraum. Maximilian Hirschel, in der Strafraummitte positioniert, verpasste zunächst den Ball, bevor Philipp Urban am zweiten Pfosten zur verdienten Führung für den MSV einschieben konnte. Nur acht Minuten später egalisierte Borsch wie aus dem Nichts die Mosbacher Führung. Nach einer Einladung des MSV, dem es nicht gelang, den Ball entscheidend zu klären, nutzten die Hausherren die sich bietende Gelegenheit eiskalt aus. Aus halblinker Position beförderte ein Borscher Spieler den Ball aus rund elf Metern in den linken oberen Winkel. Nach einer ersten Halbzeit, in der der MSV das klar spielbestimmende Team war, ging es somit trotz Überlegenheit nur mit einem Unentschieden in die Pause.
 
Zu Beginn des zweiten Durchgangs hatte Mosbach Schwierigkeiten, den Spielfluss aus der ersten Halbzeit aufrechtzuerhalten. Die Partie wirkte nun deutlich zerfahrener und vieles spielte sich zwischen den beiden Strafräumen ab. In der 66. Minute durchbrach Mosbach diese zähe Phase. Nach ruhigem Aufbau und einer präzisen Seitenverlagerung leitete Jonas Mäurer den Angriff ein. Über Philipp Urban, der sich auf der Außenbahn durchsetzte und den Ball in den Strafraum brachte, gelangte dieser zu Maximilian Hirschel, der zur erneuten Führung einschob. In der Folge entwickelte sich ein Spiel, in dem der MSV in den verbleibenden Minuten zunehmend mit Defensivarbeit gefordert war. Offensiv setzte die Mannschaft vor allem auf Konter. Einer dieser Entlastungsangriffe brachte Lucas Braun in eine gefährliche Position. Er überwand den letzten Borscher Verteidiger, der ihn daraufhin klar zu Fall brachte. Da es sich um den letzten Mann handelte, lag damit eine Notbremse vor und eine Rote Karte wäre fällig gewesen. Zur Verwunderung aller blieb diese Entscheidung jedoch vom Schiedsrichterin Hanna Dietrich aus, die nicht nur in dieser Szene die Konsequenz vermissen lies. So bewertete Sie das Einsteigen gegen Andy von Roda mit gestreckten Bein und offener Sohle als “ Ball gespielt „.
Die zweite Mannschaft der SG SV Borsch lauerte zunehmend auf zweite Bälle und versuchte durch Kopfballverlängerungen in der Offensive für Gefahr zu sorgen. Mosbach war dadurch stets gefordert und musste engagierte Defensivarbeit leisten. Letztlich mangelte es den Hausherren jedoch an der nötigen Konsequenz, sodass der MSV am Ende einen verdienten 1:2-Auswärtssieg in Geismar bejubeln konnte.
Vier Jahre hatten die Mosbacher auf einen Auswärtssieg in der Kreisoberliga bei Borsch II warten müssen. Nun gelang es der Mannschaft durch viel Einsatz, diese Durststrecke gegen einen schwer zu bespielenden Gegner zu beenden. Am Ende feierte der MSV einen nicht unverdienten Sieg. Einen dieser „dreckigen Siege“, die Trainer René Deubner zu Saisonbeginn als besonders bedeutend für einen erfolgreichen Saisonverlauf hervorgehoben hatte. Die Mannschaft baut damit ihre Siegesserie auf sechs Spiele in Folge aus und bleibt saisonübergreifend seit mittlerweile 20 Spielen (!) ungeschlagen. Ein beeindruckender Lauf, der die derzeit starke Form des Teams eindrucksvoll unterstreicht.
Bereits am kommenden Wochenende empfängt der Mosbacher SV mit der SG Hötzelsroda einen weiteren nicht zu unterschätzenden Gegner im Langetal. Anstoß ist am Samstag, den 15.11.2025, um 14 Uhr.
 
Das Aufgebot: Constantin Marx, Julian Bindel, Marcus von Roda, Maximilian Bruder (C), Philipp Urban, Andy von Roda, Lucas Andreas Braun, Nils van den Brandt, Jonas Mäurer, Maximilian Hirschel, Felix Hellmuth.
 
Die Ersatzbank: Sören Lämmerhirt (Tor), Mike Zimmermann, Philipp Peterhänsel, Mike Klimpke, Maik Hirschel, Christian Lemmer.
 
Die Wechsel: Mike Zimmermann für Julian Bindel (74.), Philipp Peterhänsel für Maximilian Hirschel (74.), Mike Hirschel für Jonas Mäurer (90+2), Mike Klimpke für Felix Hellmuth (90+4).
 
Die Tore: 0:1 Philipp Urban (32.), gesamt 6, 1:1 Felix Günther (40.), 1:2 Maximilian Hirschel (66.), gesamt 4.
 
Die Zuschauer: 50
 
Das Kollektiv: Hanna Dietrich, Marc Ender, Christian Köhn.