Erster Test mit Sieg !

In einem durchaus gut anzusehenden Testspiel von beiden Seiten besiegt der MSV die Gastgeber von Borntal Erfurt mit 4:3. Die Trainer sahen zwei unterschiedliche Halbzeiten von ihren Teams. Gehörten die ersten 45 Minuten den Gästen, so ging Hälfte Zwei an Borntal. Beim Halbzeitstand von 4:0 für den MSV waren die Rene Deubner trainierten Hausherren noch gut bedient. Mosbach nutzte die sich bietenden Chancen fast perfekt aus. Yannik Peterhänsel, Max Hirschel, Moritz Wilhelm, sowie Philipp Urban hatten zum Pausenstand getroffen. Mosbachs hoher Laufaufwand sollte sich dann ab der 60 Minute rächen. Fortan übernahm Borntal das Kommando, die Abstände in der Defensivarbeit wurden immer größer. Zwar viel das 1:4 erst nach 75 Minuten, jedoch hatte der MSV offensiv kaum noch Entlastung. So wurde es nochmal richtig Eng , als Paul Friebel mit seinem Doppelschlag ( 86./88.) kurz vor Schluss den Anschlusstreffer erzielte. Nach den 3 Trainingseinheiten, war was das Konditionelle betrifft einfach nicht mehr zu erwarten. Erfreulich das Keeper Christian Haaß nach seiner Knie – OP wieder den Kasten hüten konnte und Julian Bindel nach knapp 5 Monatiger Verletzungspause seinen Einstand gab. 

Den nächsten Test bestreitet der MSV am 6.2. in Waltershausen.

Das Aufgebot: Christian Haaß, Jonas Brandau, Mika Schade, Yannik Peterhänsel, Thomas Brandau, Max Bruder, Fabian Brandau, Philipp Urban, Moritz Wilhelm , Andy von Roda, Max Hirschel, Justin Ludwig, Maik Hirschel, Julian Bindel. 

Die Tore: 0:1 Yannik Peterhänsel (20.), 0:2 Max Hirschel (28.), 0:3 Moritz Wilhelm (33.), 0:4 Philipp Urban (38.), 1:4 Theo Sauerborn (75.), 2:4/3:4 Paul Friebel (86./88.)

Unterdessen gibt es schon wieder eine Verschiebung der Rückrunde !

 

Aussetzung verlängert – Keine Pflichtspiele bis Ende Februar

In einer Mammutsitzung beriet der Vorstand des Thüringer Fußballverbandes am vergangenen Freitag unter anderem die Fortsetzung des Spielbetriebs der Saison 2021/2022.

Als Ergebnis der Beratung kann festgehalten werden: Der Pflichtspielbetrieb bei den Männern und Frauen wird bis Ende Februar (28.02.22) ausgesetzt. Das teilte der Thüringer Fußballverband (TFV) am Samstagmorgen in einer Pressemitteilung mit. Der Beschluss gilt sowohl für die Spiele auf Landes- als auch auf Kreisebene.

 

Unter der Woche hatte der Spielausschuss des TFV nochmals getagt. Der Vorsitzende Sven Wenzel erklärte die Position seines Ausschusses gegenüber dem Verbandsvorstand: „Der TFV-Spielobmann begründete dies im Namen seines Ausschusses, der unter der Woche noch einmal beraten hatte, mit Veränderungen durch politische Entscheidungen wie die neue Situation im Genesenstatus. Auch hätten Gespräche und Aktionen gezeigt, dass es den Vereinen schwerfallen und teilweise nicht möglich sein würde, nach den aktuellen 2G-Regeln Pflichtspiele zu bestreiten. Das betreffe auch die Thüringenliga, die sich noch Anfang Januar in einer Umfrage mehrheitlich für das Spielen unter 2G ausgesprochen habe, nun aber mit zahlreichen Vereinen eine andere Haltung zeige“, so ein Auszug der Mitteilung des Verbandes. Sollte es vor Ende Februar eine Entwicklung seitens der Politik geben, die es ermöglicht Pflichtspiele unter 3G-Bedingungen auszutragen, könnte die genannte Festlegung (Aussetzung bis 28.02.) wieder aufgehoben werden. Nicht betroffen von der verlängerten Aussetzung ist der der Nachwuchsfußball.

Neubewertung Ende Februar

Im Gespräch mit FuPa Thüringen erklärt TFV-Vizepräsident Spielbetrieb und Recht, Bertram Schreiber, dass demnächst Gespräche mit Regierungsvertretern anstehen. Gemeinsam mit dem Landessportbund versucht der Fachverband dann nochmal auf ein Sporttreiben unter 3G-Bedingungen hinzuwirken. Einen Termin dafür gibt es schon, bestätigt Schreiber.

 

 

 

„Auch der neue Genesenstatus sorgt bei vielen Mannschaften für eine neue Situation. Wir verstehen die Sorgen der Vereine, die aufgrund der aktuellen Verordnungslage auch nachvollziehbar sind“, sagt Bertram Schreiber. Eine grundsätzliche Absage zu Pflichtspielen unter 2G ist der vorliegende Beschluss allerdings aktuell nicht. Ende Februar wird eine neue Verordnung der Landesregierung erwartet. Dann soll die Lage erneut bewertet werden. „Es ist nach wie vor unsere Aufgabe einen Spielbetrieb zu organisieren. Wenn die Politik an 2G festhält, müssen wir schauen welche Möglichkeiten wir haben um den Spielbetrieb wieder aufzunehmen“, so Schreiber.