Flickenteppich der Landesverbände !

Hessen, Rheinland, Niederrhein, Berlin, Bremen brechen ab

LIVE-Blog: Niedersachsen vertagt Entscheidung +++ Saison-Abbruch in Hessen, am Niederrhein, im Rheinland, in Berlin, Bremen, Sachsen-Anhalt, Baden, Südbaden, Württemberg, Sachsen, Brandenburg, Westfalen, SH, “Meck-Pomm” und im SWFV +++ Saison-Verlängerung in Bayern & Thüringen +++ Mittelrhein “pro” Weiterspielen
FuPa berichtet sehr ausführlich – gesammelt in unserem LIVE-Blog – über die aktuelle Lage und die Auswirkungen der Covid-19-Pandemie auf den Amateurfußball. Unser Redaktionsteam hält euch in diesen für uns alle schwierigen Zeiten über die aktuellen Entwicklungen auf dem Laufenden. Via Social-Media wollen wir euch darüber hinaus umfassend zu Wort kommen lassen. Dass euch auch in dieser angespannten Lage die Freude am Amateurfußball nicht verloren geht.



+++ Samstag – 15:40 Uhr: Der 16. Mai 2020 ist ein historischer Tag für den Fußball in Hessen und wird seinen Platz in den Geschichtsbüchern finden. An diesem Samstag haben die Verantwortlichen des Hessischen Fußball-Verbandes (HFV) entschieden, dass die unterbrochene Saison 2019/2020 nicht mehr fortgesetzt, sondern beendet wird. Es wird keine Absteiger geben. Darauf verständigten sich Vorstand, Spielausschuss und Kreisfußballwarte am Vormittag in einer Videokonferenz. Teams auf “festen” Aufstiegsrängen düfen alle hoch. Überraschung: Der Pokal soll nach Möglichkeit noch ausgespielt werden. Im Gegensatz zur Relegation. Eine Überraschung ist diese Entscheidung nach den Entwicklungen der vergangenen Wochen freilich nicht, denn flächendeckend hatten sich die Vereine in Hessens Fußballkreisen für einen Abbruch ausgesprochen – zumeist mit einem klaren Votum. Hier geht’s zum ausführlichen Artikel!


+++ Samstag – 15:30 Uhr: Am Ende ging alles ganz schnell: In einer nur rund zweistündigen, virtuellen Sitzung hat der Beirat des Fußballverbandes Rheinland (FVR) am Samstag Vormittag einstimmig dafür votiert, dass die Saison bei den Herren-, Frauen und der Jugend von den jeweiligen Rheinlandligen bis hinunter in die Kreisligen aufgrund der anhaltenden Corona-Pandemie mit sofortiger Wirkung abgebrochen wird. Damit stehen grundsätzlich die Tabellenersten als Aufsteiger fest. Maßgebend ist der Zeitpunkt des (ersten) Abbruchs am 13. März. Sportliche Absteiger sieht das vorher bereits vom FVR-Präsidium vorgeschlagene und in einer Abstimmung von 83,5 Prozent aller teilnehmenden Vereine akzeptierte  Konzept keine vor – es sei denn, Mannschaften, die am Tabellenende stehen, wollen sich freiwillig in die niedrigere Klasse zurückziehen. Verzichtet der Spitzenreiter auf den Sprung in die nächsthöhere Liga, soll es keinen Nachrücker geben. Es gab unterm Strich für uns keine andere Entscheidung, als den Abbruch herbeizuführen. Das war das klare Stimmungsbild unter den Vereinen – und nicht etwa, die Saison im Herbst zum Beispiel fortzuführen”, sagt Walter Kirsten, Vorsitzender des Spielkreises Mosel. Hier geht’s zum ausführlichen Artikel!


+++ Freitag – 21:30 Uhr: Der Berliner Fußball-Verband (BFV) bereitet den Abbruch der Saison 2019/20 vor und schließt sich somit “Nachbarverband” Brandenburg an. Das hat das Präsidium des BFV am heutigen Freitag mehrheitlich entschieden und befürwortet die so genannte “Quotienten-Regel”, also die Division der erzielten Punkte durch die absolvierten Spiele zur Feststellung der Aufstiegsplätze, einheitlich bei allen Frauen-, Herren- und Juniorenligen. Zudem soll es keine sportlichen Absteiger geben. Ein Außerordentlicher Verbandstage soll nun am 20. Juni die finale Entscheidung treffen. Es sei gemäß eines BFV-Statements “nicht absehbar, wann Mannschaftssport – also u.a. Fußballspiele im eigentlichen Sinne – wieder erlaubt ist. Die spieltechnischen Ausschüsse sehen vor diesem Hintergrund keine Möglichkeit mehr, die Meisterschaftsrunden regulär bis zum 30. Juni 2020 zu beenden. Darüber hinaus hat die Mehrheit der Vereine in mehreren Videokonferenzen der spieltechnischen Ausschüsse und in Abstimmungen klar dokumentiert, dass das Szenario des Saisonabbruchs präferiert wird”


+++ Freitag – 21 Uhr: Die überwältigende Mehrheit der Vereine im Fußballverband Niederrhein (FVN) hat sich auf Grund der Corona-Krise für einen Abbruch der Saison 2019/2020 ausgesprochen. Das ist das Ergebnis einer Online-Abstimmung, die am Freitag, 15. Mai, um 14 Uhr endete. Für einen Abbruch (mit Aufsteigern, ohne Absteiger) stimmten dabei 93,01 Prozent der Vereine. 6,99 Prozent der Stimmen entfielen auf eine Fortsetzung (frühestens ab dem 1. September 2020). Von 761 befragten Vereinen nahmen 601 an der Abstimmung teil. Das entspricht einer Wahlbeteiligung von 78,98 Prozent. “Wir haben ein klares Votum der Vereine und nun werden die spielleitenden Stellen zügig auf der Grundlage der Entscheidung der Vereine die weiteren Vorschläge erarbeiten. Der gesamte Ablauf der Information und Entscheidungsfindung ist ein sehr gutes Signal für das Zusammenspiel und die Zusammenarbeit mit den Vereinen in unserem Verbandsgebiet”, so Peter Frymuth, Präsident des Fußballverbandes Niederrhein. Hier geht’s zum ausführlichen Artikel!

 


+++ Freitag – 20:30 Uhr: Auf einer Videokonferenz des Bremer Fußballverbandes (BFV) fanden sich Vertreter von 57 Vereinen zusammen, um über den weiteren Umgang mit der Spielzeit 2019/2020 zu diskutieren. Fast 90 Prozent der teilnehmenden Vereine votierten pro Saisonabbruch. Der BFV reagierte schnell auf das eindeutige Abstimmungsresultat. In einer Pressemitteilung stellte er Regelungen für Auf- und Abstieg im Herren- und Jugendbereich sowie den weiteren Verlauf der Pokalwettbewerbe vor. Die Beschlüsse müssen noch auf einem außerordentlichen Verbandstag am 4. Juni formal bestätigt werden. Es werde lediglich Aufsteiger geben. Auf Absteiger soll im Grundsatz verzichtet werden. Eine Ausnahme bilden die Mannschaften, die schon vor Einstellung des Spielbetriebs zurückgezogen oder gestrichen wurden. Hier geht’s zum ausführlichen Artikel!


+++ Freitag – 18 Uhr: Es ist noch keine endgültige Entscheidung. Aber es ist ein derart eindeutiges Votum, über das sich der Norddeutsche Fußball-Verband (NFV) wohl kaum hinwegsetzen wird. Alle 18 Nord-Regionalligisten sprachen sich für einen Saison-Abbruch aus. Die Fortführung mit “Geisterspielen” bzw. zu einem späteren Zeitpunkt, etwa ab Anfang September, sei gemäß der Klubs “nicht durchführbar” und eine Beendigung der Saison daher “alternativlos”. Was die Auf- und Abstiegsfrage betrifft, wurde intensiv diskutiert mit dem Resultat: es soll keine Absteiger geben, die Spielzeit 2020/21 würde somit aufgestockt. In der Aufstiegsfrage fand sich eine knappe Mehrheit für ein “Aufstiegsspiel” (Hin- und Rückspiel) zwischen dem derzeit erstplatzierten VfB Lübeck und dem VfL Wolfsburg II. Die Vereine sprachen sich somit gegen die Anwendung einer “Quotienten-Regel” – erzielte Punkte geteilt durch absolvierte Spiele – aus. Hier geht’s zum ausführlichen Artikel!


+++ Freitag – 09:30 Uhr: Noch ist keine Entscheidung gefallen, wie es mit der Fußball-Saison 2019/20 in Hessen weitergehen soll. Doch immer deutlicher kristallisiert sich heraus, dass die Mehrzahl der Vereine einen Abbruch favorisiert. Das eingeholte Stimmungsbild der vergangenen Tage dürfte für eine Entscheidung des Hessischen Fußballverbands (HFV) maßgeblich sein, obwohl dieser vorab bekräftigt hatte die Saison eigentlich sportlich fortführen zu wollen. Ein entsprechender Beschluss müsse allerdings bei einem außerordentlichen Verbandstag getroffen werden. Am Samstag soll über die Ergebnisse in einer Videokonferenz des Verbandsvorstandes beraten werden. Der außerordentliche Verbandstag ist für den 30. Mai geplant, könnte sich aber auf Anfang oder Mitte Juni verschieben. Hier geht’s zum ausführlichen Artikel!


+++ Donnerstag – 20:30 Uhr: Der Fußballverband Sachsen-Anhalt (FSA) wird die Saison 2019/20 zum 30. Juni beenden und den Spielbetrieb nicht mehr fortsetzen. Damit ist der FSA der mittlerweile zehnte Regionalverband, der den Saison-Abbruch erklärt hat. Dies ging heute aus der Video-Konferenz des Vorstands mit dem Präsidium des Verbandes hervor. Damit orientiert sich der Verband an dem eindeutigen Votum der Vereine, die bis zum gestrigen Mittwoch abgestimmt hatten. Gut 83 Prozent der abgegebenen Stimmen votierten für einen Abbruch der Spielzeit. Der FSA hat den Vorschlag eingebracht, dass nun per Quotienten-Regelung (Grundlage sind die Tabellenstände vom 12. März) ein Aufsteiger bestimmt wird. Es soll keine sportlichen Absteiger und auch keine Meister geben, dies alles vorbehaltlich der Abstimmung durch den außerordentlichen Verbandstag am 12. Juni. Hier geht’s zum ausführlichen Artikel!


+++ Mittwoch – 14 Uhr: Am Dienstagabend versammelten sich die 18 Vertreter der Regionalliga Nordost und der Nordostdeutsche Fußballverband (NOFV) im virtuellen Raum, um über die Saison 2019/20 zu sprechen. Streitet man in den drei Profiligen noch um die Fortführung der laufenden Spielzeit, so wird in der Nordost-Staffel kein Spiel mehr stattfinden. Hier geht’s zum ausführlichen Artikel! Endgültig beschlossen ist immer noch nichts, aber die Vereine der Fußball-Regionalliga Südwest haben am Dienstagnachmittag eine beschlussfähige Vorlage erarbeitet, wie es mit dem seit März wegen der Corona-Pandemie ausgesetzten Spielbetrieb in der Saison 2019/2020 weitergeht – beziehungsweise nicht weitergeht. Die Zeichen stehen endgültig auf Abbruch der aktuellen Runde. Die Hygienevorschriften und damit einhergehend Geisterspiele seien nicht umsetzbar, lautete die überwiegende Meinung. Hier geht’s zum ausführlichen Artikel!


+++ Dienstag – 11:30 Uhr: Die baden-württembergischen Fußballverbände – der Badische Fußballverband (bfv), der Südbadische Fußballverband (SBFV) und der Württembergische Fußballverband (wfv) – haben in Abstimmung untereinander sowie auf Grundlage der rechtlichen und behördlichen Rahmenbedingungen das weitere Vorgehen beschlossen: Demnach sprechen sich die Verbandsgremien einhellig für die Beendigung der Saison 2019/20 zum 30. Juni 2020 aus, so wie es die jeweiligen Spielordnungen vorsehen. Die finale Entscheidung zwischen diesem Modell oder der Alternative „Fortsetzung der Saison über den 30.06.2020 hinaus“ muss nun ein außerordentlicher Verbandstag im Juni fällen. Neben der Empfehlung des Verbandsvorstands soll auch eine offizielle Umfrage unter den bfv-Vereinen Grundlage für die Wahl durch die Delegierten sein. Die direkten Aufsteiger sollen über den Quotienten aus erzielten Gewinnpunkten und ausgetragenen Spielen ermittelt werden. Berücksichtigt werden sollen auch Spiele, über deren Wertung bis 30. Juni 2020 sportgerichtlich rechtskräftig entschieden ist. Meister und direkter Aufsteiger ist die Mannschaft mit dem höchsten Quotienten. In Staffeln, in denen weitere Mannschaften direktes Aufstiegsrecht besitzen, wird auch diese Platzierung ermittelt und die Mannschaft steigt auf. Hier geht’s zum ausführlichen Artikel!


+++ Montag – 22:30 Uhr: Der Verbandsvorstand des Niedersächsischen Fußballverbandes (NFV) hat am späten Montagabend keine Entscheidung den Spielbetrieb betreffend gefällt und das weitere Vorgehen stattdessen auf vier Varianten eingegrenzt. Variante eins: der Abbruch der Saison 19/20 mit Auf- und Abstieg nach Quotienten-Regelung (erzielte Punkte / absolvierte Spiele). Variante zwei: Saisonabbruch nach Quotienten-Regelung mit Aufstieg, ohne Abstieg. Variante drei: Saisonabbruch durch Annullierung (Kein Auf- und Abstieg). Variante vier: Fortsetzung der Saison, sobald behördlich wieder möglich. Von den Überlegungen ausgenommen ist der Juniorenbereich, für den eine eigene Regelung gefunden werden soll. Über die vier Varianten soll nun gemeinsam mit den Vereinen diskutiert und “spätestens am 27. Juni” auf einem außerordentlichen Verbandstag abgestimmt werden. Eine Entscheidung ist somit noch mehrere Wochen nicht in Sicht. Hier geht’s zum ausführlichen Artikel!


+++ Montag – 20 Uhr: Der Fußball-Landesverband Brandenburg (FLB) hat am Montagabend den Abbruch der Saison bekannt gegeben. Der Landespokal soll nach Möglichkeit aber noch zu Ende gespielt. In der Vorstandskonferenz vom Montag hat der FLB beschlossen, die Saison 2019/2020 aufgrund der vom Land Brandenburg erlassenen SARS-CoV-2 Eindämmungsverordnung ohne weiteren Spielbetrieb auslaufen zu lassen. Die Saison 2019/2020 ist somit vorzeitig beendet, und zwar in allen Alters- und Spielklassen des FLB. Unter Anwendung einer Quotientenregelung (erzielte Punkte / absolvierte Spiele) werden die Aufsteiger auf der Grundlage der Tabellenstände vom 12. März 2020 ermittelt. Die Abstiegsregelungen 2019/2020 hingegen werden außer Kraft gesetzt. Ausnahme bilden hierbei die Mannschaften, die bereits vor dem 12.03.2020 vom Spielbetrieb ihrer Klasse zurückgezogen worden sind. Damit geht ein mehrwöchiger und intensiver Diskussions- und Entscheidungsprozess zu Ende. “Das Abwarten war richtig, denn nunmehr haben wir durch die politischen Entscheidungen zum jetzigen Zeitpunkt auch die absolute Gewissheit, dass die Spielsaison 2019/2020, selbst unter den größten Anstrengungen, weder vertretbar, noch regulär zu Ende gespielt werden kann”, so der FLB in seiner Mitteilung. Hier geht’s zum ausführlichen Artikel!


+++ Montag – 13 Uhr: Habt ihr schon den Überblick verloren? Wir haben euch den Status Quo bildlich zusammengetragen. Von Einigkeit innerhalb der Landesverbände ist keine Spur. Während sich einzig der Bayerische Fußball-Verband (BFV) und der Thüringer Fußball-Verband (TFV) bereits für die Fortsetzung der Spielzeit 2019/20 über den 30. Juni hinaus entschieden hat, ist in bisher fünf Verbänden die Abbruch-Entscheidung gefallen: im Fußball- und Leichtathletik-Verbandes Westfalen (FLVW), im Sächsischen Fußballverband (SFV), im Schleswig-Holsteinischen Fußballverband (SHFV), im Landesfußballverband Mecklenburg-Vorpommmern (LFV), sowie im Südwestdeutschen Fußballverband (SWFV). Zum Artikel: Flickenteppich: So entscheiden die Landesverbände