Frauen geben Sieg noch aus der Hand !

17.Spieltag, Sonntag der 6.5.2018

FSV Bad Langensalza – Mosbacher SV

2:2 ( 0:2 )

Als der Schlusspfiff ertönte, fühlte sich das Unentschieden an, wie eine Niederlage. Der MSV hatte bis zur 84. Minute alles im Griff, aber alles. Die klar bessere Mannschaft versäumtes es  nach der 2:0 Führung, weiter Nägel mit Köpfen zu machen. Anna Ortloff brachte die Gäste schnell in Führung ( 8. ), was sofort Sicherheit brachte. Der MSV war spielbestimmend, ließ aber schon zu diesem frühen Zeitpunkt klare Möglichkeiten liegen. Erneut war es dann Anna, die die Gäste mit ihrem zweiten Tor auf die vermeidliche Siegerstraße brachte. Zwar konnten die Kurstädterinnen nach dem Wechsel mehr Druck erzeugen, vieles blieb in der MSV – Abwehr hängen oder wurde sichere Beute von Torfrau Zander. Schiri Stollberg griff ab der 75. Minute in das Geschehen ein. Zum Teil haarsträubende Fehlentscheidungen brachten die Hausherrinnen plötzlich in die Partie zurück. So gelang Hey 6 Minuten vor Schluss der Anschlusstreffer. Angelina Hartung bekam eine völlig überzogene gelbe Karte. Der MSV konnte sich kaum noch befreien und als Wagner den Ausgleich praktisch mit dem letzten Angriff erzielte, war das ” Drama ” perfekt. Nach Schlusspfiff zückte Schiri Stollberg gegen Angelina die gelb-rote Karte. Anschließend beteuerte die Spielerin, nichts gegen Stollberg gesagt zu haben. Nun gut – das muss das Sportgericht entscheiden. Dennoch hätte man mit Verwertung der vielen Möglichkeiten, gerade in der ersten Halbzeit, das Spiel früher und deutlicher für sich entscheiden können.

Köpfe hoch – nach Nackenschlägen geht es weiter und die nächste Partie bringt wieder ein Erfolgserlebnis !

Das Aufgebot: Manuela Zander, Sabrina Meinhart, Denise Siebert, Selina Linke, Lara Stahlbock, Soraya Stephan, Celine Phieler, Victoria Hort, Anna Ortloff, Angelina Hartung, Jessica Baumgärtner.

Die Wechselbank: Madeleine Füldner

Die Wechsel: Madeleine Füldner für Victoria Hort ( 72. ).

Die Tore: 1:0 / 2:0 Anna Ortloff ( 8. / 32. ), gesamt 4

Schiri: Armin Stollberg