Frauen und Männer streichen im Pokal die Segel !

Beiden Mannschaften des MSV brachten die weiten Anfahrtsstrecken kein Glück und scheitern so jeweils in ihren Pokalbegegnungen.

3. Pokalhauptrunde, Sonntag der 7.10. 2018

SG FSV Kaltennordheim / Fischbach – Mosbacher SV

4:3 ( 1:1 )

Die Männer machten dabei die Bekanntschaft mit der Spielart von Kaltennordheim und schauten genauso verdutzt, wie die Fans über die Beschaffenheit des Sportplatzes der Hausherren, die hier einige Jahre in der Landesklasse kickten. Am Ende haben sich die Gäste die Niederlage selbst zu zuschreiben, weil grobe individuelle Fehler von der Heimmanschaft sofort bestraft wurden. Im Vergleich zum Punktspiel gab es nur eine Veränderung: Mika Schade rückte wieder für Max Bruder ( Arbeit ) in die Startformation. Die Gäste begannen wie gewohnt gleich offensiv und hatten die Führung vor Augen. Nach Fabian Brandaus Ecke trifft Lukas Braun am kurzen Pfosten stehend den Ball nicht voll ( 3. ), dann verzieht Max Hirschel einen Abpraller, zuvor hatte Robert Fischer abgezogen, um Harresbreite ( 7. ). Bei Fabians erneuter Ecke kommt Kevin Spittel an das Leder und zieht volley ab, verfehlt aber ebenfalls das Gehäuse ( 14. ). Die Hausherren, insbesondere Markert, meinten, durch Fouls kommt man den Gästen bei, was sich dann ganz am Ende der Partie auch als richtig erweisen sollte. Viel früher muss hier Schiri Tobias Claus mit Karten arbeiten, um den Hausherren eine Linie aufzuzeigen, die es gilt nicht zu überschreiten ( schon Siebleben hat in Mosbach beim Vorbereitungsspiel davor gewarnt ). Jedenfalls findet Kaltennordhein so langsam in ihr ” Spiel “, auch weil im Gegensatz zum Auftritt am Mittwoch, die Abstände im Mittelfeld zu groß waren. Zwar hat Keeper Haaß nicht viel zu tun, aber die Gefahrenmomente nehmen zu. Der MSV fährt über Mike Zimmermann einen Konter und setzt Lukas ein, der mit Ball am Fuss schneller ist, als 2 Gegenspieler. Lukas wird vor der Strafraumgrenze Gelbwürdig zum Fall gebracht. Den fälligen Freistoß jagt Andy von Roda in die Mauer und schießt dabei Trabert ab ( 21. ). Auf der Gegenseite erhält Markert einen Freistoß zugesprochen, obwohl sein Kopf beim Zweikampf viel zu tief ist. Den Freistoß setzt Heß an den Aussenposten ( 25. ) und zwei  Minuten später schlägt Philipp über den Ball und  Mika Schade kann im letzen Moment zur Ecke klären. Einwurf bedeutet Ballbesitz. Warum der MSV den überwiegenden Teil zum Gegner wirft, das bleibt sein Geheimniss. So auch gestern, als Robert Fischer ohne Not so Markert ins Spiel bringt. Markert marschiert auf den Strafraum zu – am Ende steht Heß völlig alleine gegen Keeper Haaß und schiebt zur Führung ein ( 35. ). Robert kann seinen Fopaux , gleich wieder gut machen, als Andy von Rodas Freistoß zu ihm gelangt – Robert zieht volley ab – jedoch hält Witzel stark ( 37. ). Der nächste Freistoß von Andy bringt den Ausgleich, weil Max Hirschel bei der Unordnug der Abwehr am schnellsten schaltet und so aus kurzer Distanz einnetzt ( 39. ). Der Treffer bringt neuen Schwung in die Offensive der Gäste: schon wieder Foul, wieder Freistoß, diesesmal schlenzt Fabian den Ball gekonnt über die Mauer und Witzel kratzt im wahrsten Sinn des Wortes das Spielgerät von der Linie ( 41. ). Dann wird Kevin auf die Reise geschickt und läuft der Abwehr davon. Kevin sucht Max Hirschel, sein Pass erreicht aber Max nicht und die Abwehr bekommt im letzten Moment den Fuss dazwischen ( 44. ).

Gleich nach Wiederanpfiff gewinnt  Andy am eigenen Strafraum einen Zweikampf, mit Ball am Fuss läuft der Kapitän bis weit in die gegnerische Hälfte und setzt Kevin ein. Kevin zieht sofort ab und trifft dabei Andy in die Hacken, der Ball bleibt aber liegen. Andy nutzt die Situation aus und der Ball schlägt im langen Eck zur 2:1 Führung ein ( 47. ). Erneut steht dann Markert im Mittelpunkt, als sein Foul im Mittelfeld wieder nicht unterbunden wird, lässt sich Phillipp Peterhänsel aus Frust zum Foul gegen Heß verleiten. Der Freisoß von Heym fliegt aufs kurze Eck – Christian im Tor sieht nicht glücklich aus und es steht 2:2 ( 50. ). Weil sich die ” Spielweise ” der Hausherren immer mehr durchsetzt, bekommt der MSV zusehends Schwierigkeiten. Die Angreifer erhalten viel zu viel Platz, so auch nach 59. Minuten, als Trabert alleine vor Haaß auftaucht, aber am stark reagierenden Keeper scheitert. Fabian und Mike setzten Lukas per Doppelpass ein, weit kommt der Angreifer nicht – Foul. Den folgenden Freistoß jagt Andy aus gut 25 Meter über die Mauer ins lange Eck. Der MSV führt 3:2 nach 62 Minuten, jedoch hält das Ergebniss nur 180 Sekunden. Ein Angriffsversuch von Kaltennordheim gerät viel zu lang, Robert erläuft sich den Ball und hat alle Zeit der Welt den selbigen in den eigenen Reihen zu behalten. Robert wartet eine gefühlte Ewigkeit, am Ende steht der Angreifer direkt vor ihm und das Unheil nimmt seinen Lauf. Der anschließende Pass sieht Trabert völlig frei vor Haaß, der nur noch dem Ball zum 3:3 hinterher schauen kann. Von da an kommt der MSV kaum noch in die Gefahrenzone der Hausherren. Zu allem Überfluss erleitet Max Hirschel beim Zusammenprall mit Market ( jetzt erhält Markert Gelb ) ein Platzwunde am Kopf, Max kann nach einer Behandlungspause zwar weiter machen, wird dann aber kurz vor Schluss vom Feld genommen. Beim Siegtreffer durch Heß nach 78. Minuten, geht keiner der Abwehrspieler so richtig in den Zweikampf und der Angreifer steht schon wieder blank vor Haaß. Andys erneutes Solo über den Platz findet seinen Bruder. Fabain Pass in den Strafraum sieht aber keinen MSV – Abnehmer ( 82. ) und als nach erneutem Foul an Fabian Andy den letzen Freistoß über das Tor jagt ( 90. ), pfeift Schiri Claus ab.

Sicherlich ist das Ausscheiden aus dem Pokal kein Beinbruch. Dennoch sollte die Mannschaft die Fehler schnell auswerten, um eine erneute Wiederholung weitestgehend zu unterbinden. Ein Positives hat das Ganze doch noch: Der MSV weiß nun wie beim Heimspiel am 2.12. gegen Kaltennordheim zu agieren ist.

Beiden verletzen Spielern, Max und Mike, alles Gute und schnelle Genesung !!

Das Aufgebot: Christian Haaß, Andy von Roda (C), Mika Schade, Philipp Peterhänsel, Mike Zimmermann, Philipp Urban, Robert Fischer, Fabian Brandau, Lukas Braun, Max Hirschel, Kevin Spittel.

Die Wechselbank: Phillip Raber, Chris Deubner.

Die Wechsel: Phillip Raber für Mike Zimmermann ( 81. ), Chris Deubner für Max Hirschel ( 88. ).

Die Tore: 1:1 Max Hirschel ( 39. ),  2:1 / 3:2  Andy von Roda ( 48. / 62. ).

Die Zuschauer : 90, davon 30 Gäste – Fans

Der Schiri: Tobias Claus

Die Assistenten: Jona Krebs, Anton Krebs.