Interview mit Phillip ” Dieter ” Raber !

Das MSV-Interview der Woche

Heute mit unserer Nummer 20, Phillip „Dieter“ Raber.

1.Hey Phillip! Schön, dass das geklappt hat. Seit April trainierst du beim MSV mit. Wie hast du dich eingelebt?
PR: Hey Grüß Dich!
Als erstes, möchte ich natürlich den Trainern, dem Vorstand und natürlich dieser tollen Mannschaft für die Wiederaufnahme danken. Es fiel mir vom ersten Moment an überhaupt nicht schwer mich einzuleben, da ich von Anfang an gemerkt habe, hier herzlichst willkommen zu sein. Den ein oder anderen kannte ich ja schon privat oder aus meiner „jüngeren“ Vergangenheit als Fußballer.

2. Zuvor hattest du 6 Jahre lang kein Fußball gespielt. Wie kam es zum Sinneswandel und warum hast du dich für den MSV entschieden?
PR: Ehrlich gesagt ging mir in den 6 Jahren der Gedanke nicht aus dem Kopf wieder anzufangen. In den letzten 2 Jahren wuchs dann die Lust auf den Fußball immer mehr und ich merkte einfach, dass kein Weg mehr daran vorbei führt, wieder anzufangen. Ein anderer Verein als der MSV kam nie wirklich in Frage. Nachdem dann auch des öfter Julian Bindel (Flachi) und Max Bruder (Marder) fragten, ob ich denn nicht wieder anfangen wolle, war es im April 2018 geschehen und ich stand das erste Mal nach 6 Jahren auf dem „heiligen Rasen“ im Langetal. Mein Opa (Dieter) war da natürlich auch komplett aus dem Häuschen.

3. In den Trainingseinheiten und Spielen hast du dein großes Potenzial bereits mehrfach angedeutet. Zudem bist du mit 21 Jahren natürlich auch noch ein sehr junger Spieler. Wo siehst du deine größten Stärken bzw. woran musst du noch vermehrt arbeiten?
PR: Puh, das ist schwer zu sagen, aber ich denke, dass meine Stärken vor allem in der Offensive liegen. In der Jugend bei der SG Ruhla/Wutha/Mosbach hab ich größtenteils im Sturm oder auf dem Flügel gespielt. Aber ich lerne gerne dazu und bin stets bereit jede Position einmal auszuprobieren und diese dann auch, so gut es geht, zu meistern. Es gibt natürlich einige Bereiche, in denen ich mich verbessern kann bzw. weiterentwickeln will . Nach 6 Jahren Pause muss aber vor allem an meiner Kondition und meiner Fitness arbeiten, dann kommt der Rest hoffentlich sobald wie möglich wieder.

4. Die 80. Minute im Spiel bei Normania Treffurt war für dich bestimmt ein ganz besonderer Moment. 4 Minuten nach deiner Einwechslung konntest du mit der ersten Ballberührung dein erstes Pflichtspieltor für den Mosbacher SV erzielen. Was war das für ein Gefühl?
PR: Es war ein grandioses Gefühl, auch wenn ich es im ersten Moment gar nicht so richtig realisiert habe und nicht so richtig wusste, wie und ob ich jetzt jubeln sollte. Erst als alle zu mir kamen und sich für mich gefreut haben, habe ich es wirklich realisiert, dass ich das Ding im Netz versenkt hatte. Hoffen wir doch, dass sich dieser Moment noch ein paar Mal wiederholt!

5. Eine alte Tradition beim MSV ist, dass die Neuzugänge bei der Weihnachtsfeier immer ein Adventslied – oder Gedicht vortragen müssen. Steht dein Auftritt schon oder laufen die Planungen noch auf Hochtouren?
PR: Von dieser Tradition hab ich schon viel gehört und auch gesehen. Ich freue mich schon drauf, selbst singen zu dürfen. Eine grobe Planung besteht schon, die Feinheiten allerdings klären sich in den nächsten Tagen. Eins kann ich allerdings schon verraten, ich werde einen “Special Guest” für meinen Auftritt mitbringen, der mir tatkräftig und musikalisch zur Seite stehen wird.

Da sind wir natürlich sehr gespannt. Vielen Dank für das offene und ehrliche Interview.