Männer geben Sieg noch aus der Hand !

Kreisoberliga – Saison 2018 / 19

3. Spieltag, Samstag – der 1.9.2018

Mosbacher SV – SV Blau/ Weiß Dermbach

3:3 ( 2:2 )

Zuschauer: 121

Zu Beginn und am Ende gab es Strafstoß, wobei der in der 90 Minute, dem MSV den möglichen Sieg kostete !

Das einzig beständige beim MSV ist : Seine Unbeständigkeit in der Startformation. Selbst Andy von Roda konnte sich nicht zurück besinnen, jemals damit Bekanntschaft gemacht zu haben. Im nunmehr 54 KOL – Pflichtspiel hintereinander mussten die Trainer Umstellungen vor nehmen. Reichte die Ersatzbank vorige Woche in Ruhla kaum aus, um alle Spieler aufzunehmen, nahmen am Samstag 2 ( !! ) Spieler auf dieser platz. Florian Morgenweck und der kurzzeitig reagtivierte Thomas Kehr ( Danke an Mof ) standen den Trainern zur Verfügung. Mit Nico Schumann, Fabian Brandau ( Gelb / Rot ), Lukas Braun ( Urlaub ), Yannik Peterhänsel, Julian Bindel, Phillip Raber, Chris Deubner, Manuel Schlundt, Philipp Oberender fehlten 9 ( !!! ) Alternativen.

Vor Keeper Christian Haaß, begann Mika Schade auf Rechts, Andy gab den Libero, Philipp Peterhänsel stand davor, Stefan Zimmermann war links, Philipp Urban, Mike Zimmermann, Max Bruder fanden sich im Mittelfeld wieder, offensiv Max Hirschel, Kevin Spittel, sowie Robert Fischer, mit seinem Startelf – Debüt. Es waren 120 Sekunden gespielt, da musste Schiri Vollmann eingreifen. Max Bruders Pass fand Kevin Spittel, der Max Hirschel auf die Reise schickte. Der Stürmer konnte nur per Foul am Einschuss gehindert werden – den fälligen Strafstoß verwandelte Andy von Roda sicher zur 1:0 Führung. Postwendent gab es es auf der Gegenseite ebenfalls Elfer, weil Philipp Urban einen Moment zu lang der Fuss stehen lies und Köhn zu Fall kam. Tschöpel glich aus ( 6. ). Die Hausherren waren nicht geschockt: erneut bringt Max Bruder einen Mitspieler in Position: Philipp Urban scheitert am Ende an Weilbach ( 8. ). Andys langer Ball findet Kevin – Denner und Weilbach sind sich nicht ganz einig. Der Neet spitzelt den Ball vorbei und nickt am Ende per Kopf zur erneuten Führung ein ( 13. ). Eine Kopfballstafette über Andy, Max Bruder und Max Hirschel sieht den Torjäger schon wieder auf Weilbach zulaufen, jedoch bekommt der Keeper gerade noch die Beine zusammen und die Abwehr schlägt das Leder vor der Linie ins Aus ( 17. ). Auf der Gegenseite pariert Christian Haaß einen Freistoß von Tschöpel stark ( 23. ). Libero Andy von Roda schaltet sich in die Offensive ein – Böhm langt gleich zweimal hin – der Freistoß bringt aber nichts ein ( 30. ). Die Gäste spielten einfach – weite Bälle auf Tschöpel – der verteilte – aber gekonnt. Hinten wurde robust dagegen gehalten. Eigentlich sprach nichts vom erneuten Ausgleich. Als die Räume im rechten Defensivbereich viel zu groß waren, ging es ganz schnell. Am Ende stand wieder Tschöpel ohne Gegenspieler da und lies sich nicht zweimal bitten ( 39. ). Mosbachs Moral ist in Takt. Sofort wurde sich die nächste dicke Chance erarbeitet. Mike Zimmermanns Hereingabe zu Max Hirschel, bei dessen Schuss werfen sich 2 Abwehrspieler in die Bahn, der Abpraller findet Neet – der seinerseits volley abzieht – auch hier kommt noch ein Abwehrbein dazwischen, die daraus resultierente Bogenlampe fischt Keeper Weilbach aus dem Eck ( 43. ).

Nach der Pause dauerte es bis die Partie wieder Fahrt auf nahm – dann aber richtig. Bei Weilbachs weitem Abschlag tritt Andy über das Spielgerät und Pedrazzi hämmert die Kugel an die Unterkante der Latte ( 57. – der Ball springt klar vor der Linie wieder auf ). Der Libero steht weiterhin im Mittelpunkt, weil im Mittelfeld der Ball vertendelt wird und sich Andy als letzter Mann ins Eins gegen Eins begeben muss, dabei aber Foul spielt. Schiri Vollmann belässt es bei Gelb, was natürlich die Gäste ganz anders sehen, wohl auch nicht zu Unrecht ( 59. ). Diese Situation war aber irgendwie der Wachrüttler. Ein Konter über Stefan Zimmermann bringt Kevin in gute Position – Weilbach ist zur Stelle ( 60. ), Philipp Urbans Ecke bekommen die Gäste nicht weg, Andy steht goldrichtig und der MSV führt nach 62. Minuten wieder. Weitere 180 Sekunden später hat Kevin die Entscheidung auf dem Schlappen, jedoch hat der Pfosten etwas dagegen. Nach Andys Fehlpass bekommt Pedrazzi die Gelgenheit zum 3:3, doch Keeper Haaß hält ( 69. ), das wars dann aber entgültig mit Dermbachs Möglichkeiten. Max Hirschels feine Einzelleistung schickt den Torjäger schon wieder in die Gefahrenzone – diesesmal pariert Weilbach ( 73. ), dann nimmt Robert Fischer nach der erneuten Ecke von Philipp Urban den Abpraller aus 18 Metern sofort volley – Weilbach mit seiner besten Tat bekommt die Fingerspitzen noch an den Ball ( 77. ) und als wieder Kevin Maß nimmt, rutscht ihm der Ball etwas über dem Schlappen – Max Hirschel bekommt  nur noch die Haarspitzen an das Leder ( 79. ) Schon längst muss der Sack zu sein, schon längst – wenn sich das nicht rächt ! Und genau so sollte es kommen, auch wenn dies unter Mosbachs gütiger Mithilfe geschieht. Keeper Weilbach führt an der Mittellinie den letzen Freistoß aus. Der Ball segelt in den Strafraum und Christian verschätzt sich vollends und bringt Denner dabei zu Fall – Elfmeter. Böhm verwandelt mit Wucht zum Endstand von 3:3 in der 90 Minute.

Der MSV gibt am Ende 2 Punkte ab: zum Einen konnten die klaren Chancen nicht genutzt werden, zum anderen kann sich eine Mannschaft im Defensivbereich einfach nicht festigen, wenn die Trainer gezwungen sind, Spieltag für Spieltag zu improvisieren. Sicherlich ein ärgerliches Unentschieden, was es gilt am nächsten Sonntag gegen den nächsten starken Aufsteiger, Westring Gotha, wieder auszubügeln.

Das Aufgebot: Christian Haaß, Andy von Roda (C), Mika Schade, Philipp Peterhänsel, Stefan Zimmermann, Max Bruder, Mike Zimmermann, Philipp Urban, Robert Fischer, Max Hirschel, Kevin Spittel.

Die Auswechselbank: Florian Morgenweck, Thomas Kehr.

Der Wechsel: Thomas Kehr für Mike Zimmermann ( 88. ).

Die Tore: 1:0 / 3:2 Andy von Roda ( 2. / 62. ), gesamt 2,  2:1  Kevin Spittel ( 15. ), gesamt 5.

Die Zuschauer:  121, macht bei 2 Heimspielen 286 Zuschauer = 143 im Schnitt.

Der Schiri:  Daniel Vollmann

Die Assistenten: Philipp Gierok, Jan – Pierre Strauß.