Männer mit erster Niederlage 2019 !

Kreisoberliga – Saison 2018/19

20. Spieltag, Sonntag, der 28.4.2019

Blau / Weiß Dermbach – Mosbacher SV

3:2 ( 0:1 )

Bekanntlich geht jede Serie einmal zu Ende – so auch die des MSV, als am Sonntag mit dem 2:3 in Dermbach, es die erste Niederlage im Jahr 2019 setzte, wobei sich immer die Frage stellt: wie verliere ich und habe ich alles dafür getan, um dies zu verhindern ?

Nach dem Apfiff gab es mächtig lange Gesichter beim MSV, nicht nur bei den Spielern – sondern auch bei den erneut zahlreichen mitgereisten Fans ( 43 ). Ein völlig unverständliche zweite Halbzeit lässt den Vorsprung aus Hälfte Eins, einfach so dahinschmelzen. Wie ein roter Faden ziehen sich die Fehler durch viele Spiele: Ohne das der Gegner etwas dafür tut, kommen die Mannschaften zurück in die Partien und der MSV bekommt zitternte Beine und wenn die Offensive auch noch einen völlig rabenschwarzen Tag hat, dann geht halt so ein Spiel verloren und die Hausherren, die nun wirklich kein spielstarkes Team sind, können sich hüpfend nach dem Ende auf dem Feld präsentieren. Sicherlich muss der MSV seine Defensivabteilung Spieltag für Spieltag umbauen, diesmal stand Mika Schade auf rechts, Yannik Peterhänsel auf links und die jungen Spieler zahlen nun mal Lehrgeld, zu viel davon in letzter Zeit. Es gehört eben auch dazu, das Spielgerät einfach mal unorthodox wegzuschlagen, um sich nicht selbst das Leben schwer zu machen. Mit Florian Sauerbrei ( großer Dank an Sauer ) stand nun mal kein gelernter Keeper zwischen den Pfosten, um ihn zu unterstützen sollten keine Fouls in der Gefahrenzone begangen werden, genau das Gegenteil war nach dem Wiederanpfiff der Fall. Sich nur auf den Käpitän Andy von Roda zu verlassen – Andy soll den Laden in der Abwehr zusammenhalten, aber auch gleichzeitig vorne treffen, dies funkioniert auf Dauer nicht. Zu viele verstecken sich einfach hinter dem Kapitän. Die Offensive hat in vielen Spielen das Blatt noch gewendet und wenn eben dann an solch einem Tag nichts geht – schon in den ersten 45 Minuten waren kaum Strafraumszenen vorhanden – dann spielt der MSV eben auch mal nicht zu Null. So wird es fast zur Nebensache, das Max Bruder mit seinem Führungstor ( 10. ), seinen ersten Punktspieltreffer überhaupt für den MSV erzielte. Schiri Elias Appel hatte in der hecktischen Schlussphase sicherlich nicht gerade ein glückliches Händchen: erst muss er für die Bemerkung: haut ihn um – nach Andy von Roda Solo – Rot zeigen, dann soll der Libero beim vermeindlichen Ausgleich zum 3:3 im Abseits gestanden haben – jedoch die Niederlage nur auf ihn zu schieben ist nicht korrekt.

So setzt es ein 2:3, bei der sich fast alle an die berühmte Nase fassen müssen – auch in Sachen Trainingsbeteiligung: wenn Du nicht kommst, komme ich auch nicht – ein fataler Fehler, den es gilt ganz schnell abzustellen, um die bevorstehenden schweren Aufgaben auch bewältigen zukönnen.

Das Aufgebot: Florian Sauerbrei, Andy von Roda (C), Mika Schade, Yannik Peterhänsel, Max Bruder, Julian Bindel, Fabian Brandau, Mike Zimmermann, Max Hirschel, Lukas Braun, Kevin Spittel.

Die Wechselbank: Philipp Peterhänsel, Moritz Wilhelm.

Die Wechsel: Philipp Peterhänsel für Kevin Spittel ( 77. ), Moritz Wilhelm für Lukas Braun ( 77. ).

Die Tore: 1:0 Max Bruder ( 10. ), gesamt 1, 2:3 Andy von Roda ( 79. ), gesamt 18.

Der Schiri: Elias Appel

Die Assistenten: Niclas Höfer, Paul Lachmann.