Männer mit Heimsieg !

Kreisoberliga, Saison 2018/19

6. Spieltag, Sonntag, der 30.9.2018

Mosbacher SV – SG VfB Vacha/ Martinroda

4:1 ( 1:0 )

Zuschauer: 158

Nach Abpfiff von Schiri Giertz hatte der MSV den nächsten völlig verdienten Dreier auf der Habenseite und konnte so nach 3 sieglosen Partien ( 2 Unentschieden – 1 Niederlage ) wieder in die Erfolgsspur zurückfinden.

Geht das Spiel am Ende 9:4 aus, hätte sich auch keiner beschweren können – Chancen in Hülle und Fülle gab es zu sehen. Die Hausherren agierten mit zwei Viererketten, vor Keeper Haaß standen Mika Schade, Andy von Roda, Philipp Peterhänsel, sowie Stefan Zimmermann. Mike Zimmermann, Julian Bindel, Philipp Urban und Lukas Braun befanden sich davor, Fabian Brandau sollte hinter der “einzigen ” Spitze  Kevin Spittel spielen. Trainer Detlef Ortlepp ( Silko Fischer verhindert ) hatte angemahnt: Es ist ein Heimspiel, also bleiben die Punkte im Langetal, jedoch unbedingt den Rückstand vermeiden, um nicht gleich wieder in Zugzwang zu kommen. Dementsprechend dauerte es bis zu Andy von Rodas tückisch getretenner Freistoß , der sich einen Tick zu spät senkt, bevor der MSV Torgefahr ausstrahlen konnte ( 11. ). Zu diesem Zeitpunkt hatten die Gäste schon in Führung liegen können , als Hanke auf Leder flankte und dieser die Unterkante der Latte anvisierte ( 8. ). Anschließend übernahmen die Hausherren deutlich das Komando und hatten schon vor der Pause eine Reihe von guten Möglichkeiten. Den Anfang machte dann Kevin Spittel, der einen verunglückten Abwurf von Keeper Fischer aufnimmt, aber nur den Pfosten trifft ( 15. ), Lukas Brauns Solo findet keiner Abnehmer ( 16. ),  Fischer pariert anschließend den Schuss von Stefan Zimmermann ( 18. ), Lukas wird gefoult, Andy bringt den Freistoß, der zu Kevin kommt – jedoch wird er im letzten Moment geblockt ( 20. ), dann scheitert Lukas, nach Vorarbeit von Fabian Brandau, ebenfalls an Fischer ( 23. ). Die überfällige Führung entsteht, weil Mike Zimmermann den Konter der Gäste unterbindet und Julian Bindel mit einbindet. Julian sieht Kevin, der seinerseits der Abwehr davon läuft und ins lange Eck einschiebt ( 24. ). Die Gäste hatten nach dem Rückstand zunächst keine passende Antwort parat. Erst als der MSV anfing, mit Ball am Fuß auf den Gegner zu laufen, ( anstatt den sicheren Ball zum Mitspieler zu spielen ) kamen die Pässe nicht mehr an und die Defensive bekam mehr Arbeit als ihr recht sein konnte. Dabei vereitelte  Christian Haaß mit 2 Glanztaten den Ausgleich, als er den Volleyschuss von Nube über die Latte lenkte ( 35. ) und bei Urffs Kopfball erneut stark parierte ( 42. ). Der Pausenpfiff kam nun den Hausherren nicht ungelegen – erst eimal sammeln.

Keine 60 Sekunden nach Wiederanpfiff wurde die halbe Mannschaft in eine Kombination über Rechts mit einbezogen, an deren Ende Lukas stand, jedoch war Fischer erneut zur Stelle. Anschließend verpasst Philipp Urban die Hereingabe von Lukas um haaresbreite ( 49. ). Der MSV drängte auf das 2:0, was aber noch nicht fallen wollte. Auf der Gegenseite hatte Christian gegen Glocks Schrägschuss seine nächste Bewehrungsprobe zu bestehen, die er mit Pravour bestand ( 57. ). Eine Ecke von Fabian Brandau getreten kommt postwendent zum Ausführenden zurück, mit einem Schlencker verschafft sich Fabain im Strafraum den nötigen Platz und visiert das lange Eck an. Der Ball wird von einem Gegner abgefälscht und landet im Tor zum 2:0. Der Linienrichter hebt die Fahne, wegen einer möglichen Abseitsstellung von Andy von Roda. Schiri Giertz überstimmt jedoch seinen Assistenten und es bleibt beim 2:0 ( 62. ). Die Gäst haben deutlichen Redebedarf, welcher sich auch noch nach dem Abpfiff vortsetzt. Vortan entwickelt sich ein Spiel, in dem der MSV selbst die besten Möglichkeiten nicht ins Tor bringt. Philipp Urban setzt Kevin ein, der Lukas in Szene setzt, aber an Fischer scheitert ( 69. ), 180 Sekunden darauf bleibt nach Lukas Vorarbeit, Kevin zweiter Sieger gegen den Keeper, dann bedient Kevin Lukas, der frei am kurzen Pfosten das Leder vorbei setzt ( 73. ), weitere 60 Sekunden später – diesemal Lukas auf den Neet, der schon wieder in Fischer seinen Meister findet. Schon längst muss die Partie entschieden sein. Dann erhalten die Gäste in der eigenen Hälfte einen Freistoß zu gesprochen. Bei Hankes langen Ball muss Andy in die Sonne schauen und verschätzt sich so – was Nube mit perfekter Ballannahme ausnutzt und Christian keine Abwehrmöglichkeit lässt. Neuer Spielstand: nur noch 2:1 für den MSV ( 81. ). Der MSV antwortet sofort: Andys Freistoß bekommt Kevin unter Kontrolle, der Angreifer verzieht aus aussichtsreicher Position ( 84. ). Die Gäste öffnen, völlig logisch. Erneut findet Andys langer Ball Kevin, dessen Solo findet Fabian, der sich seinerseits geschickt um den Gegenspieler dreht und eiskalt ins entlegenne Eck zum 3:1 einnetzt ( 85. ). Alle guten Dinge sind Drei: Andy überspielt die Abwehr, Kevin macht alles richtig – umspielt Fischer – jedoch verfehlt sein Ball zum Entsetzten der Fans, das leere Tor ( 85. ). Der inzwischen für Julian Bindel ins Spiel gekommene Max Hirschel legt nun für Fabian auf, Fabian läuft in den Fünfer und lässt Fischer aus kurzer Entfernung beim 4:1 keine Chance ( 87. ). Max rutscht beim nächsten Angriff der Ball über den Schlappen, Kevin ergattert sich das Leder – doch an diesem Tag sollte es nicht halt nicht noch einmal sein. Speziell für Kevin und Lukas gilt: aufgehoben ist nicht aufgeschoben- schon am Mittwoch in Treffurt kann es ganz anders aussehen !!.

Auch wenn die Gäste nach Spielschluss mit dem 0:2 haderten: Bei diesem  Plus an klaren Möglichkeiten geht der Heimsieg allemal in Ordnung. Ab dem 3.10. – mit dem Spiel in Treffurt – geht der MSV nun 4 x auf Reisen. Am 7.10. folgt der Pokalauftritt in Kaltennordheim, bevor die Partien in Bischofroda ( 21.10. ) und in Gospenroda ( 28.10. ) folgen.

Das Aufgebot: Christian Haaß, Andy von Roda (C ), Mika Schade, Stefan Zimmermann, Philipp Peterhänsel, Mike Zimmermann, Julian Bindel, Philipp Urban, Fabian Brandau, Lukas Braun, Kevin Spittel.

Die Wechselbank: Nico Schumann (TW), Max Hirschel, Max Bruder, Phillip Raber, Robert Fischer, Chris Deubner, Florian Morgenweck, Philipp Oberender.

Die Wechsel: Max Hirschel für Julian Bindel ( 77. ), Max Bruder für Mike Zimmermann ( 77. ), Phillip Raber für Philipp Urban ( 87. ).

Die Tore: 1:0, Kevin Spittel ( 24. ), gesamt 7,  2:0 / 3:1 / 4:1, Fabian Brandau ( 62./ 85. / 87. ), gesamt 3

Die Zuschauer:  158 – macht bei 4 Heimspielen 621 Zuschauer – im Schnitt 155.

Der Schiri: Philipp Giertz

Die Asisstenten: Reiner Eichenberg, Anton Krebs.