Männer mit Niederlage im Test !

Nach dem Apfiff von Schiri Martin Falk sah man doch etwas lange Gesichter beim MSV. Die Gäste aus Walschleben hatten den Hausherren gnadenlos, ihr zum Teil grobes taktisches Fehlverhalten aufgezeigt und rigoros ausgenutzt. Der MSV, nach seinen äußerst intensiven zwei Trainingseinheiten vom Freitag und Samstag, sah man von Beginn an die schweren Beine an. Vorallem an der nötigen Spritzigkeit fehlte es zunächst.  Die Gäste standen tief, liesen Mosbach bis etwa 30 Meter vor dem Tor agieren, machten dann aber die Räume eng. Nur wenn der Ball schnell und direkt gespielt wurden, kamen die Gäste in Bedrägnis. Es war nicht so, das die Offensive sich keine klaren Chancen erarbeitete ( Speziell in Hälfte zwei konnten selbst beste Möglichkeiten nicht verwerdet weren ), jedoch fehlte es an diesem Tag an der nötigen Galligkeit, um das Runde ins Eckige zu bringen. Auf den anderen Seite stand mit Stefan Carow immer wieder der Gäste Keeper im Weg. Die Defensive bekam mit zuhnemender Spielzeit den schnellen Kevin Köllner nicht unter Kontrolle, auch weil sich keiner um den Angreifer kümmerte und  das Mittelfeld schlechtes Rückzugsverhalten zeigte. Erneut trat das schlechte Stellungsspiel bei eigenen Ecken zu Tage – zum Teil 7 Mosbacher fanden sich im Strafraum wieder – zwischen Sechzehner und Mittelinie wurde nicht abgesichert, die Abwehr stand im Eins gegen Eins an der Mittellinie. Alles altbekannte Fehler, ebenso das Anlaufen der Abwehrspieler mit Ball am Fuß auf den Gegenspieler, anstatt den Neuafbau zu nehmen. Die Passungenauigkeit im Aufbau führte immer wieder zu Kontern, weil die gesamte Mannschaft an diesem Tag wieder nur ” Offensiv ” dachte und Walschleben somit Tür und Tor öffnete. Am Ende hatten die Gäste leichtes Spiel, auch weil dem MSV die Puste ausging. Ein Schuss vor dem Bug ? – man wird sehen welche Lehren die Mannschaft aus der Partie ziehen wird. Noch ein Test steht zu Hause an ( Freitag, der 16.8. , ab 18.30 Uhr gegen Sundhausen ), bevor es dann in Apflelstädt am 25.8.  ernst wird. Viel Zeit bleibt nicht mehr, um sich in Form zu bringen.

Das Aufgebot: Marcel Schade, Stefan Zimmermann, Yannik Peterhänsel, Philipp Peterhänsel, Thomas Brandau, Andy von Roda, Fabian Brandau, Philipp Urban, Max Hirschel, Lukas Braun, Kevin Spittel ( Tor zum 1:1 ), Max Bruder, Mika Schade, Moritz Wilhelm, Phillip Raber.