Männer mit Niederlage in Ifta !

24. Spieltag, Sonntag, der 27.5. 2018

Eintracht Ifta – Mosbacher SV

4 : 2 ( 1: 1 )

Zuschauer : 190

Am Ende sahen die 67 ( !! ) mitgereisten Fans einen MSV, der erneut zuviele leichte Fehler beging und das wiederholte Umbauen der Defensive nicht kompensieren konnte. Nach der Führung lässt sich die Mannschaft, wie schon 1 Jahr zuvor, den Schneid abkaufen. Max Bruder und Stefan Zimmermann fehlten auf Grund ihrer  Gelb – Sperren. Thomas Kehr spielte auf der Liberoposition und Christian Kött auf der Sechs. Yannik Peterhänsel bekam es mit Torjäger Leinhos zu tun, Philipp Oberender spielte links. Beide Youngster hatten einen schweren Stand, machten ihre Sache aber durchaus gut – auch wenn in den entscheidenten Momenten dann die Cleverness fehlte.

Bei hochsommerlichen Temperaturen war das Tempo in der Partie zu nächst überschaubar. Ifta stand für eine Heimmannschaft tief und überlies dem MSV bis zur Mittelinie das Feld. Der Grund war eindeutig: Die Hausherren hatten das Hinspiel noch im Hinterkopf, als sie im Langetal nach allen Regeln der Kunst ausgekontert wurden. So agierten beide Mannschaften mit weiten Schlägen, wobei dies Ifta ehr zugute kam, da die Leinhos und Co, mit ihren Körpern sich zwischen Ball und Gegnern stellten. Beim 0:1 aus MSV sicht, wartet das Mittelfeld und Teile der Abwehr vergbens auf den Pfiff von Schiri Vollmann, als nach einem Kopfballduell zwischen Philipp Oberender und Karsten Schwanz, Schwanz dann liegen bleibt. Die Schiris entscheiden nach der neuen Regel, ob das Spiel fortgesetzt werden kann oder nicht. Eigentlich müsste dies bekannt sein. Der MSV verharrt – Leinhos schaltet am schnellsten und steckt den Ball auf Krebs durch, der zur Führung trifft ( 13. ). So richtig kommt der MSV nicht in die Offensive, weil kaum Anspielstationen geschaffen werden, Andy sich in Sonderbewachung befindet und die Zweikämpfe meist verloren gehen. Nur bei Andys Ecke auf seinen Bruder geht so etwas wie Gefahr aus (17.). Was energisches Zweikampfverhalten, mit anschließenden Ballgewinn erzwingen kann, sieht die Mannschaft beim Ausgleich. Fabian und Mike Zimmermann behaupten den Ball, Mike passt auf Andy, der seinerseits Kevin Spittel in Szene bringt. Kevin dringt in den Strafraum ein und jagt das Leder aus 8 Metern in den Winkel der Torwartecke ( 24. ). Schlagartig wendet sich das Spielgeschehen, die Pässe sitzen, aus dem Mittelfeld heraus wird eigene Abwehr angelaufen und verschafft sich so Raum, um in die Gefahrenzone zu kommen. Dann muss Keeper Wallstein gegen Kevin per Kopf klären, Fabian hat die Möglichkeit sofort abzuziehen, da Wallstein sich noch auf dem Rückweg befindet, jedoch verspringt ihm der Ball ( 32. ). Auf der Gegenseite behaken sich Yannik und Leinhos, der Angreifer lässt sich geschickt fallen. Den anschließenden Freistoß von Damian Wallstein, hält Keeper Haaß stark ( 35. ). Julian nutzt seine Schnelligkeitsvorteile gegen den behäbigen Kaufmann und bringt die Flanke. Wiegand schlägt über die Kugel, Kevin etwas überrascht, jagt die Kugel um Zentimeter über die Latte und 60 Sekunden später hatte Wallstein keine Abwehrmöglichkeit – jedoch fliegt Andys Ball am langen Pfosten vorbei ( 37. / 38. ).

Gleich nach dem Wechsel – der MSV befindet sich mal wieder im Tiefschlaf – bereitet Wallstein mit seinem Solo die große Chance für Luhn vor, jedoch schlägt der Angreifer über den Ball ( 46. ). Ifta agiert deutlich offensiver, was dem MSV genau in die Karten spielt. Julian leitet mit seiner Balleroberung die Führung ein, als er den Doppelpass von Kevin nutzt und sich auf Rechts davon macht. Sein perfekte Hereingabe findet Andy, der nur noch den Fuss hinhalten muss ( 49. ). 120 Sekunden später wird Heidenreich eingewechselt. Die MSV – Fans haben sofort Wetten abgeschlossen, wie lange es dauert bis Andy auf die Socken bekommt. Genau nach 4 ( !! ) Minuten ist es soweit – nur gut das bei diesem Foul die Schienbeinschoner im Weg waren – Andys Bein hätte dies nicht überstanden. Warum für so ein rüdes Foul nicht konsequent Rot gezeigt wird, bliebt immer unverständlich. Schiri Vollmer belässt es bei Gelb. Genau auf dieses ” Signal ” hat Ifta gewartet. Mosbach kommt über die verbleibende Spielzeit kaum noch in die Zweikämpfe und als zu allem Überfluss noch P. Oberender verletzt vom Feld  ging  und die Abwehr erneut umgebaut wurde – nahm das Unheil seinen Lauf ( 61. ). Zuvor reagiert Torhüter Haaß bei den Schüssen von Leihos und Luhn ausgezeichnet und hält so sein Team im Spiel ( 56./ 59. ). Der MSV hatt vor dem Ausgleich gleich zweimal die Möglichkeit den Ball energisch ins Aus zu schlagen, als dies nicht passiert wird Wallstein zu Fall gebracht. Der anschließende Freistoß wird von Schwanz getreten – Wallstein läuft täuschend im Fünfer über den Ball und Christian kann das Spielgerät nur noch aus dem Netz holen ( 66. ). Ausgerechnet Heidenreich leitet die Führung ein, als seine Flanke von Yannik unterlaufen wird. Leinhos legt per Kopf auf Krebs, der auf Luhn, der seinerseits dem Ball nicht ausweichen kann und per Hinterkopf ins Tor trifft ( 71. ). Dann geht mit Yannik  der nächste Abwehrspieler verletzungsbedingt vom Feld und wird durch Michael König ersetzt. Mosbach kommt kaum noch in die Offensive und erneut hält Keeper Haaß gegen Kebs mit Pravour  ( 76. ). Als dann die Gäste alles oder nichts spielen, bringt der Konter über Krebs und Leinhos die Entscheidung. Leinhos bedient Luhn, der ohne Mühe zum 4:2 Endstand ein schiebt ( 83. ). Zu allem Überfluss zieht Schiri Vollmer für ein ”  Allerweltsfoul ” an der Mittelinie gegen Michael König die Rote Karte.

So geht am Ende ein Partie verloren, in der sich der MSV nach der Führung nicht mehr behauptet und die Ausfälle in der engeren Abwehr nicht kompensieren kann. Was sich die Ersatzspieler und Trainer an Beleidigungen von Teilen der Ifta “Fans ” anhören müssen, geht weit über das Normale hinaus. Das Ganze gipfelt in 2 Aussagen: Haut dem von Roda die Knochen weg, dem Drecksch…… und dem Ruf bei Heidenreichs Gelber Karte auf Schiri Vollmer bezogen : Hä…. ihn auf, das schwarze Schw… .  Fairplay scheint für Teile der Fangemeinde ein großes Fremdwort zu sein.

Der MSV hat nun 2 Wochen Zeit seine Wunden zu lecken und kann sich auf das letze Heimspiel am 10.6 gegen Spitzenreiter Fahner Höhe in aller Ruhe vorbereiten.

Das Aufgebot: Christian Haaß, Thomas Kehr, Thomas Brandau ( C. ), Philipp Oberender, Yannik Peterhänsel, Christian Kött, Fabian Brandau, Julian Bindel, Mike Zimmermann, Andy von Roda, Kevin Spittel.

Die Wechselbank: Philipp Peterhänsel, Michael König, Florian Morgenweck.

Die Auswechslungen: Philipp Peterhänsel für Philipp Oberender ( 61. ), Michael König für Yannik Peterhänsel ( 78. ).

Die Tore : 1:1, Kevin Spittel ( 23. ), gesamt 26,  1:2, Andy von Roda ( 49. ), gesamt 17.

Die Zuschauer: 190

Der Schiri: Daniel Vollmann

Die Asisstenten: Rene Trott, Eric Burkhardt.