Männer mit Niederlage in Ifta !

18. Spieltag, Sonntag der 23.4. 2017

Eintracht Ifta – Mosbacher SV 3 : 0 ( 2: 0 )

Zuschauer : 240

Der MSV verschläft die ersten 20 Minuten und verliert hier das Spiel gegen den Aufstiegsaspiranten.

So langsam gehen dem MSV erneut die Spieler aus. Mit Torhüter Nico Schumann ( OP ), Mike Zimmermann ( Knie ), Max Hirschel ( Entzündung am Zeh ), fällt nun auch David Häuschen für den Rest der Serie aus. Sein Daumenbruch aus dem Spiel gegen  Vacha musste nun operativ behoben werden. Somit standen nur 3 Wechselspieler zur Verfügung. Vor prächtiger Kulisse, darunter 97 Mosbacher ( !!! ), stellten die Trainer erneut um. Thomas Kehr stand in der Starformation, Kapitän Christian Kött und Stefan Zimmermann gingen mit Beschwerden in die Partie. Torhüter Christian Haaß hatte sich den Daumen geprellt. Kein guten Voraussetzungen, dennoch galt kein bange machen. Die Partie startete wie es alle es vermutet hatten: Die Hausherren mit ihrer körperlichen Überlegenheit, versuchten gleich robust in die Zweikämpfe zu gehen ( später mehr dazu ). Andy von Roda bekam es mit Manndecker Krebs zu tun. Ein schnell ausgeführter Einwurf, kurz in der Mosbacher Hälfte, sah Krebs auf das Tor zu laufen. Sein missglückter Schussversuch erreichte Wallstein und der MSV lag 0:1 hinten ( 9. ). Die Hausherren wollten sofort nachlegen, jedoch viel auf, das Ifta auch überwiegend mit langen Schlägen ihre Stürmer Leinhos und Wallstein suchten. Die Gäste bekamen in der Offensive zunächst keinen Ball zu fassen, zum einen waren die hohen Anspiele ein Beute der Abwehr oder im Spielaufbau fehlte die letze Genauigkeit. Mosbachs Abwehrreihe konnte mit zunehmender Spieldauer die Bälle aus der unmittelbaren Gefahrenzone heraushalten. Schon jetzt vielen die kleinen Fouls der Hausherren auf, die bei eigenem Ballverlust sofort den Gegenangriff regelwidrig unterbanden. Schiri Bernhardt war aber äußerst großzügig. Ein Freistoß brachte das 0:2, weil Stefan Zimmermann und Michael König den Lauf von Verteidiger Kaufmann nicht unterbanden und selbiger ohne Mühe vollendete ( 20. ). 2 Minuten später parierte Torhüter Haaß gegen Wallstein in der kurzen Ecke. Christian brauchte bis zur Pause nicht wieder ein zu greifen, weil jetzt die beste Phase des MSV begann.Zunächst brachte Andys Freistoß ein Durcheinander ( 22. ), bevor Schumacher noch die Hände an Kötts Schuss bekam ( 24. ). Die Mittelfeldreihe stand nun besser, erzielte ein leichtes Übergewicht, dennoch ergaben sich kaum Strafraumszenen, weil das Durchsetzungsvermögen ( zumindest Heute ) gegen die engere Abwehr fehlte. Andy bekam für sein erstes Foul sofort die Gelbe. Hier hatte Schiri Bernhardt mit unterschiedlichen  Maßstäben geurteilt, weil zu diesem Zeitpunkt Wallstein und insbesondere Heidenreich ihr körperbetontes Spiel überzogen hatten. Max Bruder erarbeitete sich selbst durch sein Nachsetzen die große Chance zum Anschlusstreffer. Torhüter Schumacher lies unter Bedrängnis den Ball fallen, Max reagierte am schnellsten. Bei seinem Drehschuss war aber Schumacher schon wieder zur Stelle  ( 41. ).

Nach der Pause stand Ifta tiefer, was beim dem Spielstand auch nicht verwunderte und lauerte auf Konter. Die Gäste versuchten nochmal Schwung in ihre Angriffsbemühungen zu bringen, was aber nicht so richtig gelingen sollte, weil sich zunehmender Spielzeit die Offensivkräfte in den Zweikämpfen aufrieben und die Gelben Karten gegen Max Bruder, Julian Bindel, Michael König dazuführten, das in den Zweikämpfen die letzte Konsequenz nicht zusehen war. Schon lange waren die Trainer über das zweierlei Maß mit welchem die Fouls geahndet worden mehr als nur erbost. Libero Lemmer hatte schon seinen Posten aufgegeben, als ein Konter die Endscheidung einläutete. In Schwanz stramme Hereingabe segelte Leinhos und es stand 0:3 ( 75. ).  Dennoch, auch wenn es der Knockout war, der MSV versuchte es weiter. Es sollte aber bis in die Schlussminuten dauern, bevor Schumacher eingreifen musste. Zunächst lenkte er Michael Königs Schuss zur Ecke, ehe er den Kopfball vom Angreifer parieren konnte ( 88. / 89. ). Kurz zuvor hatte nun Heidenreich die schon längst überfällige Karte gesehen, was schon viel früher passieren hätte müssen. Ifta gewinnt, auf Grund der körperlichen Überlegenheit und besseren Durchschlagskraft, verdient. Diese Niederlage nach 5 Siegen wird keinen im Langetal umhauen. Das einzige Problem was den MSV vor den beiden Heimspielen am Samstag gegen Gumpelstadt und am Montag gegen Spitzenreiter Gospenroda ereilt, sind die erneuten Personalprobleme.

Das Aufgebot: Christian Haaß, Christian Lemmer, Thomas Brandau, Mathias Dinnebier, Christian Kött ( C ), Max Bruder, Andy von Roda, Stefan Zimmermann, Julian Bindel, Thomas Kehr, Michael König.

Die Ersatzbank: Robin Bötticher, Florian Morgenweck, Philipp Peterhänsel.

Auswechslungen: Philipp Peterhänsel für Max Bruder ( 72. ), Florian Morgenweck für Andy von Roda ( 79. ), Robin Bötticher für Michael König ( 81. ).

Gelbe Karten: Andy von Roda ( gesamt 2 ), Julian Bindel ( gesamt 1 ), Thomas Kehr ( gesamt 1 ), Max Bruder ( gesamt 1 ), Michael König ( gesamt 5 ).

Tore:   Fehlanzeige

Zuschauer:  240

Schiri: Oswin Bernhardt

Assistenten: Christian Beck, Erich Richter