MSV – 2 Siege innerhalb von 6 Stunden – Sieg Nr.2 – die Männer !

20. Spieltag, Dienstag, der 1.5. 2018

Mosbacher SV – Marksuhler SV

2:0 ( 1:0 )

Zuschauer: 160

Das einzig beständige beim MSV ist, das die Trainer noch nie in dieser Saison die gleiche Startelf auf dem Feld hatten. Diesesmal musste die komplette Abwehr umgebaut werden. Thomas Brandau, Stefan Zimmermann fehlten, David Häuschen fällt mindestens bis Saisonende, wahrscheinlich noch länger, aus. Julian Bindel weilt im Urlaub, Kevin Spittel stand ebenfalls, wie Manuel Schlundt, nicht zur Verfügung. So gab Christian Kött den Libero, davor fand sich Thomas Kehr wieder und gleich vorweg: Beide Routiniers spielten ein mehr als soliden Stiefel. Rechts musste Philipp Oberender ran, links stand nun Yannik Peterhänsel. Max Bruder war der Abräumer vor der Abwehr, Fabain Brandau –  Zentral im Mittelfeld, rechts Philipp Peterhänsel, sein Gegenüber Mike Zimmermann, Andy von Roda –  zweite Spitze hinter Max Hirschel.

Abstimmungsprbleme ? Na klar, aber nur bis etwas Minute 10. Da hatte der Gast, die den Spitzenreiter Fahner 3 Tage zuvor geschlagen hatten, zwei Halbchancen: Röder und Vetter vertendeln bzw. setzten den Ball am langen Eck übers Tor ( 3./ 4. ). Bis in die Nachspielzeit der 90 Minuten mussten die Anhänger der Gäste dann warten, um wirklich eine klare Einschussmöglichkeit zu sehen. Dazwischen entwickelte sich ein Partie, in der die Hausherren ihre letzten Auftritte um jeden Preis vergessen lassen wollten. Konzentriete Abwehrarbeit, mit schnellen Umschaltspiel, speziell über Fabian Brandau – der seinerseits seinen Bruder mit einband. Fabian war es auch der Max Hirschel gleich in Szene setzte, Max aber geblockt wird ( 11. ). Als Max sich den Ball nach einem verünglückten Abschlag von Werner angelt, liegt die Führung in der Luft, jedoch kann die Abwehr den Fehler von Werner ausbügeln ( 13. ), Andy nimmt das erste Mal maß, sein Geschoss verfehlt das Ziel, ebenso fliegt der Ball nach seinem Solo übers Gehäuse ( 17. / 19. ). Die beiden Youngster Philipp Oberender und Yannik Peterhänsel stehen im Eins gegen Eins stabil und können so fast alle Zweikämpfe für sich verbuchen, Max Bruder lässt sich nicht, im Gegensatz zu Gumpelstadt, aus der Zentrale locken. Erneut bereitet Fabian mit seiner Flanke die nächste Möglichkeit für Stürmer Hirschel vor, jedoch wird Max im letzten Moment geblockt ( 21. ) und als Max 120 Sekunden später das Leder über die Latte setzt, denken alle: geht das schon wieder los !. Der aufälligste Spieler bis dahin, leitet die Führung ein. Fabians Pass auf seinen Bruder nimmt dieser gekonnt mit und wird von Keeper Werner von Beinen geholt. Andy verwandelt den Strafstoß sicher zur Führung ( 28. ). Angriff auf Angriff, die Gäste bekommen keinen Zugriff auf die Partie, auch weil ihre Abstände zwischen den Reihen nicht eng genug sind. Yannik Peterhänsel hat sein erste Tor schon vor Augen, jedoch setzt er den Ball nach Fabians Freistoß mit dem Oberschenkel an die Latte ( 30. ). Immer noch Hälfte Eins. Über die Stationen P. Peterhänsel und Andy gelangt das Spielgerät erneut zu Max, der seinerseits nicht lange fackelt, jedoch kann der Stürmer nicht die Arme zum Jubel hochreisen ( 37. ). Schon in den letzten Heimbegegnungen spielt immer der Gästekeeper eine entscheidente Rolle mit. So auch am Dienstag. Einen Doppelpass zwischen Andy und Fabian, sieht dann Andy in bester Position, Werner hält ( 40. ), ebenso scheitert Max am starken Reflex von Werner ( 43. ). So steht es halt nur 1:0 zur Pause.

Die Pause hat der MSV diesesmal gut verdaut. Fabians Solo mit perfekter Flanke findet den Kopf, von wem natürlich ? Max. Sein Ball wird von Werner an die Latte gelenkt ( 51. ), 5 Minuten später der nächste Aufreger. Andys Schuss lässt Werner prallen, Thomas Kehr ist zur Stelle, der Ball trudelt zur Linie, Werner krappelt hinterher und erwischt das Spielgerät noch vor der Linie und als nach einem Konter über Fabian und Andy, der Schuss von Max auf der Linie geblockt wird, geht das Haareraufen, wenn man sie noch hat, erst richtig los ( 58. ). Wenn das mal nicht nach hinten los geht. Die Gäste setzen auf Distanzschüsse, für Christian im Tor keine Gefahr. Auch bei einem Freistoß ist der Keeper mit einer Faust zur Stelle. Mike Zimmermann leitet mit seinem Pass auf Fabian den nächsten Konter ein – der Antreiber zieht ab – Werner hält ( 64. ). Thomas Kehrs weiter Ball sieht Andy im Lufduell mit Werner, das Ganze 8 Meter vor dem Tor. Die ” Eule ” springt höher als der Keeper – jedoch landet der Ball am Pfosten ( 66.). Selbst die Fans der Gäste schütteln nur den Kopf. Dann wird Fabian gefoult. 18 Meter vor dem Tor, rechts leicht versetzt, perfekt für einen Linksbeiner. Die Grüne Hütte holt die Fanfaren raus, die ” Ultras ” sagen Keeper Werner wo der Ball einschlägt. Gesagt , getan, Andys Freistoß klatscht an den Innenpfosten und das erlösende 2:0 ist gefallen ( 73. ). Hochverdient !!. Der Zeiger der Uhr hat gerade zwei Umdrehungen vollzogen, als erneut Werner im Privatduell gegen Max der Sieger bleibt. Die Gäste bringen Venter ins Spiel, Andy zieht sich auf die Position des Spielertrainers. Der MSV muss seinem hohen Aufwand etwas Tribut zollen und die Gäste können das Spielgeschehen zumindest ins Mittelfeld verlagern. Mike Zimmermann verlässt mit viel Applaus das Spielfeld und wird durch Michael König ersetzt. Noch einmal bekommt der MSV die Chance auf das 3:0, als Yannik Peterhänsel eine Ecke von Fabian per Kopf über den Kasten setzt ( 88. ). Auf der Gegenseite haben jetzt die Käste ihre dicke Möglichkeit für den Anschlusstreffer, als Venters Hereingabe von Keeper Haaß an die Latte gelenkt wird. Den Abpraller nimmt Venter volley aus 8 Metern, jedoch kann Christian per Reflex den Einschlag verhindern ( 90. ). Dann ist Schluss.

Nach 3 Spielen ohne Sieg, hat der MSV seinen Fans und vor allem sich selbst gezeigt: Wenn Konzentriet gespielt wird und jeder seine, die ihm gestellte Aufgabe zu 100 % erfüllt, dann bleiben auch die Punkte beim MSV.

Das Aufgebot: Christian Haaß, Christian Kött ( C. ), Philipp Oberender, Thomas Kehr, Yannik Peterhänsel, Max Bruder, Fabian Brandau, Philipp Peterhänsel, Mike Zimmemann, Andy von Roda, Max Hirschel.

Die Wechselbank: Chris Deubner, Michael König, Robin Bötticher

Die Auswechslungen: Michael König für Mike Zimmermann ( 78. ), Robin Bötticher für Max Hirschel ( 89. ), Chris Deubner für Max Bruder ( 90. ).

Die Tore: 1:0 / 2:0 Andy von Roda ( 28. EF / 73. ), gesamt 12

Die Zuschauer:  160, gesamt 1564 in 10 Heimspielen – im Schnitt 156

Der Schiri: Lars Klingschat

Die Asisstenten: Mario Dittmar, Eric Dittmar.