MSV mit Kantersieg !

15. Spieltag, Montag, der 2.4. 2018

Mosbacher SV – VfB Vacha 8:0 ( 3:0 )

Zuschauer : 161

Als Schiri Kropfelder nach den 90 Minuten die absolut faire Partie abpfiff, schauten beide Teams verdutzt : Die Einen hatten den höchsten Sieg in ihrer kurzen KOL – Zugehöhrigkeit gefeiert, die Anderen mussten am Ende heil froh sein, das es ” nur ” 8 Gegentore waren.

In der Startelf des MSV gab es 2 Veränderungen zum Spiel gegen Geisa. Stefan Zimmermann fehlte arbeitsbedingt und David Häuschen weilte im Urlaub. So stand zunächst die Frage, wer den Libero gibt und wer den ” Staubsauger ” vor der Abwehr spielt. Die Trainer entschieden sich richtiger Weise für Andy von Roda als Libero ( mehr dazu später ) und Thomas Kehr kam vor der Abwehr zum Einsatz. Philipp Peterhänsel fing auf der linken Seite im Mittelfeld an. Die ersten Minuten waren doch etwas von Abstimmungsproblemen gekennzeichnet, die fast zur Führung der Vachaer geführt hätte, als Andy beim einem Klärungsversuch wegrutschte und Nube allein auf Keeper Haaß zu lief, jedoch verkürtzte Christian gekonnt den Winkel und klärt per Fuß ( 3. ). Ob das Spiel dann anders gelaufen wäre ? Mit Sicherheit nicht. So langsam gekam der MSV Zugriff und die Zuschauer sahen schnell, daß speziell Julian Bindel und Kevin Spittel klare Schnelligkeitsvorteile gegenüber ihren Gegenspielern besaßen. Schon nach 9 Minuten hatte der MSV eine erste Chance. Vorausgegangen war eine Spielverlagerung von Fabian Brandau auf Philipp Peterhänsel. Philipp leitete das Spielgerät per Kopf sofort auf Max Hirschel, der den Ball im Strafraum nur noch mit der Picke erreicht und Fischer ( 17 Jahre ) im Gästetor noch keine Probleme hat. Nur 2 Minuten später sah das schon anders aus, als Fabian zum Solo ansetzt und der junge Keeper gerade noch nach unten taucht und den Ball irgendwie an die Latte lenkt. Andy schaltet sich das erste Mal in den Angriff mit ein. Kurz vor der Mittellinie hebelt er mit seinem Pass die gesamte Abwehr aus und schickt Julian auf die Reise. Kevin läuft auf der anderen Seite mit. Julian sieht den Neet und will diesen bedienen, jedoch ist sein Ball ewas zu ungenau und Kirchner bekommt im allerletzten Moment den Fuß dazwischen ( 14. ). Dann ist es aber soweit : Der Kopfballgewinn von Yannik Peterhänsel findet seinen Bruder Philipp. Der kann mit Ball bis weit in die gegnerische Hälfte laufen. Torwart Fischer, warum auch immer, steht fast am kurzen Pfosten. Philipp lässt sich nicht zweimal bitten und schlenzt gekonnt ins lange Eck zur Führung ( 18. ). Die Hausherren nehmen Fahrt auf. Kevin scheitert nach gekonnter Vorarbeit von Andy und Fabian am Keeper ( 23. ) und macht es 120 Sekunden besser, als er Andys  Diagonalpass mit anschließenden Solo zum 2:0 vollendet. Nach einer halben Stunde fischt Vachas Keeper, einen von Fabian getretennen Freistoß, aus dem Eck. Ein wenig geht dann der Zug zum Tor verloren und in den Zweikämpfen steht der MSV jetzt zu weit weg. Erst jetzt bekommen die Gäste ihre zweite Chance und haben dabei auch Pech, als Nubes Schuss vom Innenpfosten zurück ins Feld springt ( 36. ). Eines fällt aber auf: Die Gäste hatten 48 Stunden zuvor schon ein Spiel bestreiten müssen ( 3:1 über U`breizbach ) und in den Mannschaftsteilen wurde schon nach Luft gerungen. Yanniks konsequente Balleroberung leitet die Vorentscheidung ein. Philipp bediehnt Andy, der in den Strafraum eindringt und zu Fall gebracht wird. Der Gefoulte verwandelt nach 45. Minuten den fälligen Elfer sicher zum 3:0 Pausenstand.

Der MSV ist nach der Pause gleich hellwach. Max Bruders Einwurf findet Kevin, der perfekt den Ball in den Rücken der Abwehr legt. Max Hirschel jagt jedoch die Kugel über den Balken ( 47. ). Im Gegenzug setzten sich Vachaer gut ins Szene, jedoch vereitelt Bruders Max schlimmeres. Spätestens ab jetzt wird es ein Spiel auf ein Tor. Modernes Spiel – so wird uns ja allen jeden Samstag in der Sportschau erzählt – beinhaltet das Überspielen vieler Gegenspieler durch einen Diagonalball. Als Andy mit seinem Ball 9 Feldspieler ausser Gefecht setzt, hat Kevin mit seiner Schnelligkeit kein Probleme zum 4:0 einzuschieben ( 52. ). Immer weiter. Fabians erneutes Solo in den Strafraum endet mit einem Foul  ( ? ). Alles wartet auf den Pfiff – Philipp Peterhänsel schlenzt den Ball zum 5:0 gedankenschnell ins entlegenne Eck ( 56. ). Die Gäste haben nichts mehr zum Entgegensetzen und der MSV kann fast nach belieben schalten und walten. Torhüter Fischer musste zwischenzeitlich verletzt passen. Erneut schaltet sich Andy in den Angiff mit ein. Eigentlich hat er keine Chance an den Ball zukommen, jedoch behindern sich Neukeeper Gehlert und Heller so, das Andy nur noch ins verweiste Tor schieben brauch ( 6:0, 65. Min. ). Fabians präziser Pass genau in die Schnittstelle, sieht den Neet auf und davon zum 7:0 ( 73. ) und als Gehlert den Ball durchrutschen lässt, spielt Philipp den Ball zum Torjäger und es steht nach 79 Minuten 8:0. Die Hausherren lassen nicht nach – übertreffen sich aber in den letzten 10 Minuten im Auslassen bester Torchancen ( Bindel, Spittel, Hirschel , ). So bleibt es am Ende bei einem, auch in dieser Höhe, verdienten Heimsieg, mit dem der MSV den Abstand auf die Gefahrenzone deutlich verbessern konnte. Glückwunsch und mit aller Kraft weiter so !!.

Das Aufgebot: Christian Haaß, Andy von Roda, Thomas Brandau ( C. ), Yannik Peterhänsel, Thomas Kehr, Max Bruder, Fabian Brandau, Julian Bindel, Philipp Peterhänsel, Max Hirschel, Kevin Spittel.

Die Wechselbank: Philipp Oberender, Florian Morgenweck.

Die Auswechslungen: Philipp Oberender für Max Bruder ( 73. ), Florian Morgenweck für Yannik Peterhänsel ( 77. )

Die Tore: 1:0 / 5:0 Philipp Peterhänsel ( 18./ 56. ), gesamt 2.,  2:0 / 4:0 /7:0 / 8:0 Kevin Spittel ( 25. / 52. / 73. / 79. ), gesamt 19,  3:0 / 6:0 Andy von Roda ( 45 EF. / 65. ), gesamt 7.

Zuschauer:  161, gesamt im 6 Heimspielen 1016 – im Schnitt 169 ( !!! )

Schiri: Steve Kropfelder

Asisstenten: Paul Drößler, Dominic Tischer.