MSV mit Sieg in Eisenach !

Kreisoberliga – Saison 2018/19

13. Spieltag, Sonntag, der 9.12.2018

FC Eisenach II – Mosbacher SV

1:6 ( 0:4 )

Gegen eine auf dem Papier stark besetzte Reserve des FC (mit Pohl, Wiesner und Kiesewetter standen 3 Landesklassenspieler auf dem Feld ), behält der MSV die Oberhand und siegt auch in dieser Höhe völlig verdient mit 6:1, wobei die Hausherren noch gut bedient waren. Wer erst am Ende gekommen wäre, hätte sofort gesehen welche Mannschaft auf Grund ihrer verschmutzen Trikots dieses Spiel gewonnen hat. Auf der Bank nahm nur der erkältete Max Hirschel platz.

Bei Dauerregen gingen die Gäste mit ihrem ersten Angriff gleich in Führung. Andy von Roda (spielte im Mittelfeld) hatte alle Zeit der Welt sich den Ball zurecht zulegen und die zu weit aufgerückte FC – Abwehr mit seinem Pass auf Kevin Spittel auszuhebeln. Der Angreifer schlug beim ersten Versuch noch über den Ball, jedoch viel ihm das Spielgerät noch mal vor die Füße.  Lämmerhirt eilte aus seinem Kasten und der Angreifer hob den Ball über den Keeper zur Führung nach 60 Sekunden. Auf der Gegenseite hatte der agile Wiesner nach einer Schaltpause im Mittelfeld den Ausgleich auf dem Fuß, jedoch verhinderte der Pfosten Schlimmeres (5.). Bezeichnend für die Hausherren, dass eigentlich nur Wiesner von den Landesklassenspielern sich richtig hineinarbeitete. Zumindest einer der restlichen Beiden, hatte beim Schlusspfiff noch nicht einmal eine verschmutzte Hose. Und genau hier lag der Unterschied: Je länger die Partie dauerte, desto mehr schien sich die Gäste auf dem immer tiefer werdenten Rasen im Wartburgstadion wohlzufühlen. Andy von Roda schickte Phillip Urban in den Strafraum, Lämmerhirt parierte stark per Fußabwehr, den Abpraller setzte Fabian Brandau dann über die Latte (9.). Mika Schade und Max Bruder lieferten sich als Außenverteidiger mit Algledan bzw. Wiesner packende Duelle, die sie mit zunehmender Spieldauer immer öfter für sich entscheiden konnten. Das Mittelfeld bekam im wahrsten Sinne des Wortes “Oberwasser “, wobei Fabian Brandau noch herausragte. Mosbach fing sich einen Konter ein, Algledan steuerte allein auf Christian Haaß zu, Christian behielt die Oberhand (21.). Bis zum 1:5 durch Ender nach 67. Minuten, sollte es die letzte richtig brenzlige Situation im MSV – Strafraum gewesen sein. Fortan ergaben sich gleich mehrere Möglichkeiten auf das 2:0, weil die Gastgeber viel zu schlampig im Aufbau agierten. Die FC – Abwehr fabriziert eine Ecke, die Fabian Brandau auf seinen Bruder Andy schlägt. Andy bleibt per Kopf in der Abwehr hängen, jedoch fällt der Ball Julian Bindel 4 Meter vor dem Tor auf den Fuß. Julian sichtlich überrascht, trifft das Leder nicht voll und Lämmerhirt pariert (24.). Fabian Brandau gewinnt in der Zentrale seinen Zweikampf und spielt mit Kevin Spittel doppelten Doppelpass und hebelt so die gesamte Abwehr aus. Am Ende schiebt der Torjäger überlegt zum 2:0 ein (31.). 3. Minuten später reagiert Lämmerhirt erneut stark: Mike Zimmermann hatte auf Lukas Braun durchgesteckt. Dann kann der Keeper den nächsten Einschlag nicht verhindern. Wieder verlieren die Eisenacher im Vorwärtsgang den Ball – Lukas leitet selbst den Angriff ein. Sein Pass  findet Fabian Brandau, der genau im richtigen Moment wieder Lukas einsetzt. Lukas alleine auf Lämmerhirt zu laufend, lässt sich nicht zweimal bitten und es steht 3:0 (37.). Dann hat wieder Kevin die nächste Ergebnisserhöhung auf dem Fuß, jedoch wird sein Solo, nach Vorarbeit von Andy von Roda im letzten Moment gestoppt (40.). Die Vorentscheidung lässt aber nicht lange auf sich warten. Diesmal behält Andy von Roda die Oberhand und setzt Fabian ein, erneut findet der Mittelfeldmotor die Gasse. Wieder sieht sich Lämmerhirt im Eins gegen Eins stehen – diesmal gegen Philipp Urban. Philipp verlädt den Keeper und es steht 4:0 (43.). Noch ist nicht Halbzeit, da bleibt Andy von Roda mit seinem Freistoß in der Mauer hängen, Fabian nimmt Maß – Lämmerhirt ist im kurzen Eck zur Stelle (45.).

Fabian Brandau muss verletzt in der Kabine bleiben. Max Hirschel kommt trotz seiner Erkältung. Der MSV stellt um, Andy von Roda geht in die Abwehr, Stefan Zimmermann übernimmt den Part von Fabian. Stefan fühlt sich auf dem rutschigen Untergrund pudelwohl und knüpft so nahtlos an die Leistung seines Vorgängers an. Max Hirschels feiner Pass findet den Neet, der schon am Gegner vorbei ist, der Ball bleibt jedoch liegen (46.). Max Bruder luchst Wiesner den Ball ab, wie gesagt, solange die Kräfte für den jungen Wiesner reichten, war er der stärkste der Hausherren. Jedenfalls erreicht das Leder Max Hirschel, der sich mit starker Finte am Strafraum den nötigen Platz verschafft – Lämmerhirt pariert zunächst stark. Den Abpraller versenkt Lukas Braun zum 5:0 nach 51. Minuten. Es war sicherlich keine überharte Partie, jedoch sind die Fouls, auf solchen rutschen Untergrund besonders gefährlich, da der Gefoulte kaum eine Chance hat zu reagieren. Unverständlich, warum zumindest Ender bei seiner Attacke gegen Philipp Urban nur Gelb sah. Ansonsten hatte Schiri Lars Rucknagel wirklich alles im Griff. Andy von Roda Solo über 70 Meter und anschließendem Pass auf Kevin Spittel, sieht die nächste dicke Chance für die Gäste. Die Hereingabe des Angreifers sieht Lukas frei vor Lämmerhirt – jedoch kommt Lukas am Keeper nicht vorbei (60.). Mika Schade hatte zwischenzeitlich auf die Socken bekommen und stand nach Behandlung wieder auf dem Feld. Die Zuordnung ging für einen Moment im Mittelfeld verloren und Mika sah sich in Unterzahl, die Ender nutze und per Schuss zum 1:5 verkürzte, wobei Christian im Kasten nicht glücklich aussah (67.). Dann setzt Lukas Braun unwiderstehlich zum Drippling an, seine Hereingabe kann Kevin Spittel im zweiten Zupacken zum 6:1 veredeln (84.). Stefan Zimmermann findet noch mal Lukas, der im Zentrum Philipp Urban sieht, der Youngster tritt 3 Meter vor dem Tor über das Leder und Max Hirschel am langen Pfosten stehend, bekommt das Leder ebenfalls nicht über die Linie ( 90. ).

Ein leidenschaftlicher MSV überzeugt nicht nur kämpferisch, sondern speziell in den ersten 45 Minuten trotz des schwierigen Untergrundes, auch spielerisch. So verabschiedet sich der MSV mit 3 Punkten in die wohlverdiente Winterpause.

 Das Aufgebot: Christian Haaß, Stefan Zimmermann, Mika Schade, Max Bruder, Andy von Roda (C), Fabian Brandau, Julian Bindel, Mike Zimmermann, Lukas Braun, Philipp Urban, Kevin Spittel.

Die Wechselbank: Max Hirschel

Die Wechsel: Max Hirschel für Fabian Brandau ( 46. ).

Die Tore:  1:0/ 2:0/ 6:1, Kevin Spittel ( 1./ 32. / 84. ), gesamt 15, 2:0/ 5:0, Lukas Braun ( 37./ 51. ), gesamt 10, 3:0 Philipp Urban ( 41. ), gesamt 2.

Die Zuschauer: 68

Der Schiri: Patrick Runknagel

Die Assistenten: Felix Weyh, David Ortmann.