MSV erreicht das Viertelfinale !

Die Trainer Silko Fischer und Detlef Ortlepp mussten kurzfristig auf den erkrankten Max Hirschel verzichten. Robert Fischer rückte dafür in die Startelf. 48 Stunden nach dem Punktspiel gegen Herda konnte man gespannt sein wie der MSV sein Heimspiel angehen würde. Die 142 Zuschauer sahen einen etwas anders agierende Heimmannschaft, die nicht wie sonst Offensiv auftrat, sondern zunächst leicht abwartend, an der Mittellinie beginnend die Räume eng machte. Die Gäste, z. Z. auf Platz 17 der Kreisoberliga, hatten somit ein optisches Übergewicht, aber wirklich nur optisch. Schon der erste richtig gute Angriff über Max Bruder schickte Kevin Spittel auf die Reise. Anstatt den einschussbereiten Robert Fischer mit zu nehmen, visierte Kevin den kurzen Pfosten an und blieb  am guten Bruder hängen ( 12. ). Dennoch war es der richtige Muntermacher und es sollte eine erste Hälfte folgen die vom Taktischen, aber auch vom Spielerischen, mit zum besten gehörte was der MSV  zuletzt zu bieten hatte. Beide Zimmermanns hatten die Oberhand im Mittelfeld und Christian Lemmer räumte noch ab, was auf die engere Abwehr zu kam. Somit verlebte Libero Kiesbauer am Ende einen ruhigen Nachmittag und Torhüter Christian Haaß musste sage und schreibe ein einziges mal in Hälfte Eins ernsthaft eingreifen ( 30. ). Die Führung nach 26. Minuten entsprang einem Querpass der Gäste im Mittelfeld, der in den Füssen von Kevin landete. Seinem Unwiderstehlichem Antritt konnte niemand folgen. Torhüter Bruder konnte nur noch hinterher hechten, hatte aber keine Chance und der Torjäger schloss energisch ab. Das Übergewicht nahm von Minute zu Minute zu und es war nur eine Frage der Zeit bis es erneut klingeln sollte, auch weil  die Zentrale der Gäste gleich mehrer Aussetzer hatte. Stefan Zimmermann nahm es gleich mit 3 Gegenspielern auf. Zweimal hatte er eigentlich den Ball schon verloren, jedoch – und das war der Unterschied beider Teams – mit großem Kampfgeist behielt er das Leder. In seine mustergültige Flanke flog am langen Eck Robert Fischer und markierte per Kopf das 2:0 ( 35. ). Nur wenige Minuten zuvor muss Robert schon das 2:0 erzielen, scheitert aber am starken Bruder ( 27. ). Die mangelnde Chancenverwertung kann man, oder muss man als einziges Manko der Mannschaft anlasten. Erneut Fischer ( 41. ), Kevin frei vor Bruder hebt den Ball übers Tor ( 42. ). Kommentar von Kevin: Ich wollte ein schönes Tor machen !. Nur 60 Sekunden später hat plötzlich Max Bruder freie Bahn. Je näher Max dem Tor aber kommt um so größer wird seine Nervosität und setzt am Ende den Ball knapp neben den Pfosten. So gehen die Gäste mit nur 2 Gegentoren in die Kabine. Nach Wiederbeginn sollte es gleich Turbulent weitergehen. Gleich 3 ( ! ) Mosbacher laufen nach 49. Minuten auf Bruder zu. Mike Zimmermann bekommt aber den Ball im letzen Moment nicht richtig unter Kontrolle und Bruder wird beim Herauslaufen schließlich vom Ball im Gesicht getroffen. Der kampfstarke Sebastian Schmidl führt die Endscheidung herbei. Sein Pass genau in die Schnittstelle der Abwehr findet Kevin. Diesmal nimmt Kevin aber Robert Fischer mit, der am Ende nur noch ins leere Tor schieben brauch ( 56. ). Den Fans lag noch einmal der Torschrei nach 60 Minuten auf der Lippen, doch Kevin verzog nach seinem Solo. Fortan begannen die Hausherren das Ergebnis zu verwalten und mussten doch dem Samstagsspiel, sowie dem Tempo in Hälfte Eins Tribut zollen. Als Thomas Brandau verletzt behandelt wurde, nutzten die Gäste die entstandene Unordnung durch Kuhn nach 67. Minuten zum 1:3. Es sollte die beste Phase der Tabarzer beginnen, in der Torhüter Haaß 10 Minuten vor Schluss den möglichen Anschlusstreffer mit großer Parade verhinderte. Fast mit dem Schlusspfiff des guten Schiri Niklasch hätten die Gäste doch noch einen Treffer erzielt, erneut war Haaß aber nicht zu überwinden. Gratulation für eine über weite Strecken starke, geschlossene Mannschaftsleistung und dem völlig verdientem Weiterkommen in die Runde der letzten acht Mannschaften. Gespielt wird nun am Sonntag dem 1. Mai um den Einzug in das Halbfinale.

Das Aufgebot:  Christian Haaß, Rene Kiesbauer, Thomas Brandau, Christian Kött, Christian Lemmer, Max Bruder, Mike Zimmermann, Stefan Zimmermann, Sebastian Schmidl, Robert Fischer, Kevin Spittel.

Ersatzbank:  Domenik Börner ( TW ), Michel König, Florian Morgenweck, Robin Böttiger, Philipp Peterhänsel, Florian Sauerbrei.

Auswechslungen:  Florian Sauerbrei für Thomas Brandau ( 68. ), Philipp Peterhänsel für Sebastian Schmidl ( 75. ), Michael König für Robert Fischer ( 87. ).

Gelbe Karten:  Christian Lemmer ( gesamt 2 ), Sperre im Viertelfinale

Tore:  1:0 Kevin Spittel ( gesamt im Pokal 4 ), 2:0/ 3:0 Robert Fischer ( gesamt 2 ), 3:1  Kuhn (67. )

Zuschauer:   142